25.11.15| morgens| Verteidigung gegen die Dunklen Künste| 6. Klasse

    25.11.15| morgens| Verteidigung gegen die Dunklen Künste| 6. Klasse

    Der Klassenraum ist leer!
    An der Tafel steht der Hinweis welche Seite des Buches benötigt wird.
    Alle setzen sich auf ihren Platz. Der Unterricht beginnt sobald Samantha erscheint.
    ___________________________________

    #Wer zuspät zum Unterricht erscheint ohne einen Grund zu nennen muss nachsitzen, wenn der Grund lächerlich ist wird dies ebenso der Fall sein.
    #Unangemessenes Verhalten wird nicht toleriert und entsprechend bestraft!
    # Bei Respektlosigkeiten ggü. des Professors oder Mitschülern, werden maximal zwei Mahnungen ausgesprochen, bei der dritten ist eine entsprechende Strafe zu erwarten.
    # Es muss sich nicht gemeldet werden aber man muss niemanden ins Wort fallen und niemand von den Schülern kann wirklich ALLES wissen. Bitte bedenkt das! Gebt den anderen auch eine Chance! (Auch nicht die entsprechenden Zauberwesen um die es ggf geht Bitte nicht)


    Da es in einigen Fächern drunter und drüber ging und diese Respektlosigkeiten keinen Platz haben sollten. Sollten sich alle diese paar Sachen im Bewusstsein halten!


    Damit ist der Unterricht eröffnet, tretet Bitte ein!
    Verteidigung gegen die Dunklen Künste! Eines der Fächer bei denen ich am ruhigsten war, was vielleicht daran lag das ich kein morgen Mensch war und auch lieber beobachtete als ausführte. Dennoch hatte ich mich schon früh auf den Weg in die Richtung des Unterrichtsraumes von Professor Felps gemacht. Doch nicht weil ich erste sein wollte, sondern einfach weil mein Hunger derzeit minimal war und ich nicht so doof am Haustisch rum sitzen wollte nur damit ich nicht alleine laufen musste. So hatte ich mich eben allein auf den weg gemacht und mal ehrlich es war auch mal ganz schön, doch um so erstaunter sollte ich sein als noch nicht einmal Professor Felps in dem Klassenraum war. Das sollte doch entweder heißen das sie gar nicht kommen würde oder wieder auf den letzten Drücker. Im Moment hatte ich ja sowie so das Gefühl das die Professoren alle irgendwie neben der Spur liefen. Alle samt waren sie nervös und verhielten sich seltsam. Doch auf Fionas und Jacks Sache mit den Killersynapsen und Strebervieren wollte ich gar nicht erst eingehen. Wenn die beiden so weiter machten würden sie definitiv noch von der Schule fliegen! Mit einem Kopfschütteln versuchte ich meine Gedanken ein wenig abzulenken und setzte mich auf meinen Platz um dann mein Buch zu nehmen und zu öffnen. Seite 256 - Zauberwesen, allgemeine Einführung - so so, wir hatten dieses Thema letztes Schuljahr glaube ich mal angeschnitten aber nun würde es wohl zum Hauptthema werden wenn wir wirklich bei der Einführung anfingen. Es konnte doch einfach spannend werden. Wobei ich nicht davon ausging das auch was über Metamorph geschrieben stand. So laß ich mir also die folgenden Seiten durch und wartete darauf das sich jemand zu mir gesellen würde.
    Heute morgen war ich früh wach und bin schnell aus dem Bett gekrabbelt. Heute war Mittwoch, mein lieblingstag. Schon alleine deshalb, weil Verteidigung gegen die Dunklen Künste anstand. Ja, es war mein Lieblingsfach. Schon in Spanien empfand ich dieses Fach, welches dort "la defensiva", hieß am besten.
    ​Ja, in diesem Fach hatte ich auch schon immer meine besten Noten, neben dem Besenfliegen. Somit war ich anscheinend auch einer der ersten, welche das Klassenzimmer nach dem Frühstück betraten. Ich hatte noch die volle Platzwahl, somit stolzierte ich sofort auf die Schülerin, welche vor mir den Raum betreten hatte zu und setzte mich neben sie. "Hey, ich hoffe hier ist noch nichts Reserviert", kündigte ich meine Wenigkeit an, welche sich nun neben das Mädchen setzte. Sie hieß, soweit ich das jetzt noch wusste Bones, wie der Knochen, aber den Vornamen konnte ich mir noch nicht merken, trotz das ich nun schon mehrere Monate auf diese Schule ging.
    ​Ich packte meine Sachen aus und schlug, wie diese Blondine neben mir, die genannte Seite auf. Erst jetzt fiel mir auf, dass Professor Felps noch gar nicht im Zimmer war. "ähm...", kündigte ich nun meine Unwissenheit an "wo ist denn Professor Felps?", fragte ich mit meiner dunklen Stimme die Blondine und blickte mich noch ein bisschen weiter um. Nein, auch hinter mir war sie nicht. Das Klassenzimmer war bis auf uns leer.
    ​Würde die Professorin überhaupt bei ihrem Unterricht erscheinen?
    Es wäre ja schon ein bisschen Merkwürdig, wenn selbst die Professoren ihren Unterricht schwänzten oder durften die das hier in Schottland?
    ​Ich entschloss mich, das vorgeschlagene Kapitel durchzulesen und legte meinen, irgendwie langen Zauberstab, ab. In Spanien hatten mehrere so lange Zauberstäbe, da war die länge eigentlich eher durchschnittlich, aber hier in Schottland, war meiner schon fast eine Rarität.

    ​// @Zoe Bones hoffe es ist ok, wenn Javiero sich links von dir hinsetzt. Der rechte Platz ist jedoch schon vorreserviert!

    Danke Artjom
    ich habe Weisung, Syanna gleich mit in den Unterricht zu ziehen
    ebenso werde ich dies mit Kostja tun

    Zauberwesen. Allgemeine Einführung. Wunderbar! Nicht. "Glaubst du, wir werden auch über dich sprechen?" wandte ich mich mit düsterer Miene und übereinander gestellten Fußknöcheln zu Konstantin Belvedere um, der bisher noch nicht einmal ansatzweise an die Tafel im Raum geschaut hatte. Nun. Ich zunächst auch nicht, weil ich die Tafel grundsätzlich ignorierte, wenn ich einen Raum betraf - seltsamerweise hatte mein Blick sich dennoch gehoben und nunmehr standen der Schlangentyp und ich mitten in der Tür. In der Hand hielt ich das angepriesene Lehrbuch, offen, logisch, anderweitig hätte ich auch nicht gewusst, was die Angabe der Buchseite uns über das heutige Thema hätte verraten sollen. Wo, war ich? Ach ja, wir standen im Türrahmen zum Klassenzimmer. Also, mitten im Weg, was uns gelinde ausgedrückt, vollkommen egal war, weil wir keine Scharen am Ende oder Anfang des Ganges erkennen konnten, die unbedingt und unter allen Umständen zügig zum Unterricht gelangen wollten. Wir auch nicht, weswegen wir es nicht einmal schafften unseren, bereits anwesenden, Mitschülern guten Tag zu sagen. Kostja tat dies niemals; ich zumindest hatte eigentlich eine bessere Kinderstube genossen, doch sei's drum. "Ey, ich rede mit dir." stieß ich Kostja meinen rechten Ellenbogen in die Rippen und funkelte ihn noch immer zornig an. Als ob der Unterricht nicht schon zu viel des Guten wäre - in dem ich im Übrigen, wie so ziemlich in allen Fächern, eine Katastrophe war - noin (!); Kostja hatte sich den Spaß erlaubt am letzten Treppenabsatz auf mich zu warten oder aber er hatte auf jemand Anderen gewartet und ich war - zufällig - in ihn hineingelaufen. Wie dem auch sein sollte. Seine Geduld schien überstrapaziert zu sein heute und bevor er sein Warten auch nur hätte ansatzweise erklären können oder sich gar hätte dagegen wehren können, dass ich ihn mit mir zog, um bloß nicht allein zum Unterricht zu gehen, schlenderte er auch schon hinter mir her. Mehr oder minder freiwillig und die grummeligen Falten auf seiner Stirn offenbarten mir prompt, dass er weder mit meiner Anwesenheit zufrieden war, noch, dass ich es gewagt hatte ihn anzusprechen. "Ich kann dir nicht folgen, Stoke." erwiderte er streng und streckte seinen Rücken durch. Machte ihn tatsächlich nicht größer, weil er nun einmal schon von Natur aus hoch gewachsen war; zumindest höher als mich. "Annie ist ausreichend." feixte ich zurück und deutete wippender Bewegungen meines Körpers auf die Tafel. "Seite 256 -- da!" tippte ich ungeduldig mit dem Zeigefinger meiner freien Hand auf den Inhalt des aufgeklappten Buches und hielt es dem Jungen anschließend unter die Nase, damit er gewillt sein würde mich folgen zu können oder zu wollen. "Ja?" blickte er irritiert erst zu mir und im Anschluss auf das Buch und folgend wieder zu mir zurück. "Zauberwesen, Konstantin. Du bist ein Troll, wie man hört und die gehören doch zu den Zauberwesen, oder nicht?" Ich grinste breit und überaus triumphierend. Wer auch immer damit angefangen hatte, Belvedere als Troll zu bezeichnet, verdiente in meinen Augen eine extra große Portion Kürbiskuchen und Kekse! Einer dieser Titel, die sich über Jahrzehnte in dieser Schule halten konnten - wenn Troll im Falle von Kostja natürlich noch milde bezeichnet war, weil er weder breit noch hoch genug war, um ein Troll zu sein. Sonderlich häßlich war er ja auch nicht, zumindest bis er den Mund öffnete, weswegen mir der Vergleich zu einem Troll durchaus akzeptabel erschien. "Sehr witzig, Stoke. Nicht. Und überaus alt ist dein Spruch auch schon, also denk' dir gefälligst was Neues aus!" zischte der Junge mich prompt an und nahm seinen Blick von mir, wobei er zügig und überaus grob an mir vorbei lief, um sich einen Platz zu suchen; möglichst weit weg von mir, wie ich hoffte, denn ich würde heute neben Syanna sitzen - also musste Kostja besonders weit weg von mir sitzen, vor allem, weil Sy ja seit Halloween noch weniger gut auf den Jungen zu sprechen war. Man munkelte, man munkelte und wahrscheinlich munkelte lediglich ich selbst darüber, ob das miese Verhältnis der beiden zueinander möglicherweise Grund und Zweck verfolgt. So war es immerhin bei Artjom und mir; wir konnten uns bekanntermaßen auf den Tod nicht ausstehen, doch wann und ereilten mich gewisse, kleine Fetzen von Gedanken -- nein, unwichtig, vor allem, weil Syanna plötzlich neben mir stand und ihre Miene sich verdunkelte als sie Kostja am anderen Ende des Raums sah. "Er freut sich bestimmt auch dich zu sehen." Klappte ich das Lehrbuch zu und grinste noch immer über beide Ohren; nunmehr in Richtung des Adlermädchen, die mir wahrscheinlich noch weniger folgen konnte, denn Kostja dazu zuvor in der Lage gewesen war. "Komm' mit, wir suchen uns erstmal einen Platz." wurde die Freundin von mir am Arm gegriffen und ich zog sie quer durch den Raum an den leeren Tischen und Stühlen vorbei - ich wählte einen Platz gegenüber von Kostja, in der gleichen Reihe; dies nicht vertikal betrachtet sondern horizontal. Sollte heißen: Er saß an einem Ende des Raums, parallel zu Tafel betrachtet, und wir nahmen am anderen Ende Platz; sollte wohl ein ausreichend großer Sicherheitsabstand darstellen. Was im Folgenden geschah, geschah so dann stets vor einem Unterricht: Ich ließ meine Tasche auf den Tisch plumpsen und begann diverse Utensilien aus der Tasche auf dem Tisch zu verteilen. Ich sollte mir dringend ein System zu legen, wirklich dringen und ich nahm mir dies bereits seit dem ersten Schuljahr vor. Das Lehrbuch lag so dann unter meiner Tasche, etwas was Syanna wohl nicht lang mit ansehen konnte, weil Bücher jeder Art den Ravenclaw schließlich heilig waren.

    @Syanna Epinay
    @Javiero Garcia

    Wieder mal ein typischer Morgen! Und gäbe es nicht irgendwelche aufmerksamen Schulkameraden die mich auf den jeweiligen Tag und das anstehende Unterrichtsfach hingewiesen hätten, stünde ich jetzt planlos vor den Gewächshäusern rum und würde mich wundern, weshalb niemand kam. Da hatten es die Muggel in ihrer digitalen Welt die einem jederzeit Tag, Uhrzeit und anstehende Termine ins Gedächtnis donnerte, doch schon ein wenig einfacher.
    Aber der heutige Tag hatte ja auch schon total chaotisch angefangen. Und so hetzte ich mit zerzausten Haaren und fürchterlich zerknitterter Uniform durch
    die Gänge und schob mir hastig den letzten Bissen eines trockenen Brötchens in den Mund und wäre beinahe noch am Klassenzimmer vorbeigerannt. Aber wirklich nur beinahe und mit 5 Schritten zurück hatte ich dieses auch schon erreicht um festzustellen: so verdammt spät war ich gar nicht dran. Zumindest der Anzahl der anwesenden Schüler und der nicht vorhandenen Professorin nach zu urteilen. „Guten Morgen“ trällerte ich und winkte jedem kurz zu ehe ich mich neben diesem Gryffindor auf einem Stuhl plumpsen lies. Wie heiß er gleich nochmal? Joel? Ach nein, anders. Irgendetwas portugiesisches . Oder doch spanisch? Ach, keine Ahnung. Egal. Er sah zumindest einmal gut aus, wenn auch nicht ganz so umwerfend wie Professor Cordell, aber immerhin gut. „Hi, na wie geht’s“, fragte ich an das südländische Wesen neben mir und warf auch Zoe ein breites Grinsen zu. „ich finde es ja echt nett, dass Felps uns das heutige Thema an die Tafel geschrieben hat. Mit Überraschungen habe ich es, nämlich nicht so. Oder?“ Na. Okay, Mann musste schon noch im Buch nachschlagen um das Thema herauszufinden. Doch für alle, die weder Jack noch Fiona hießen wohl keine allzu große Herausforderung. Die Schlangen taten mir mit ihren beiden Spezialisten schon ein wenig leid „kann man Schüler eigentlich aus ihrem Haus verbannen, wenn sie zu viel Unruhe stiften?“ platze mein Gedanke vollkommen ungeplant heraus ohne dabei irgendjemand direkt anzusehen. Womöglich würde diese Frage unbeantwortet bleiben, alleine deshalb, weil sie vollkommen unangebracht und fehl am Platz war. Aber dem Punktestand diesen gewissen Hauses würde es bestimmt guttun. Schulterzuckend zog ich mein Buch aus der Tasche, um dieses zumindest mal aufzuschlagen. „Na haste dich bei uns schon eingelebt?“ Den Blick auf den Jungen neben mir gerichtet, zupfte ich mir die restlichen Brötchenkrümmel aus dem Gesicht „ziemlich kalt hier, hä?“ Irgendwie musste man doch ein Gespräch beginnen.



    <3 Danke Tobi <3

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Amy Sophie Mondschein“ ()

    Zauberwesen, dieses Thema versprach wirklich interessant zu werden. Aber es gab so manches was ich noch nicht wirklich verstand, so das ich eben interessiert weiter blätterte. Vampire, Veelas, Kobolde aber die Werwölfe suchte ich vergebens. Anscheinend waren Werwölfe keine Zauberwesen aber Sabberhexen - was zum Geier waren denn Sabberhexen? Also ja Ich hatte davon gehört das es böse Hexen gab die sich von Kindern ernährten aber wie sie nun richtig hießen - meine Eltern hatten mir eben keine Schauermärchen erzählt, von sowas hielten sie beide nichts und deswegen sagten mir die Sabberhexen eben nicht wirklich was. " Sie kommt später, mach dir keine Gedanken. Es kommt selten vor das sie vor uns da ist. Hauslehrer eben." erwiderte ich mit einem freundlichen Lächeln. Ich ging davon aus das sie kommen würde, letztes Schuljahr gab es ein oder zwei Tage an dem sie nicht da war. Aber da war sie auch krank gewesen, sie schien aber bei dem Frühstück nicht krank zu sein. Zwar sah sie besorgt aus, abwesend aber nicht krank. "Wolltest du etwas von ihr?" meine Neugier war geweckt. Immerhin war er neu, es konnte ja doch sein das er noch fragen hatte. Sie war ja seine Hauslehrerin, da hatte man sowie so die eine oder andere Frage. "Ich bin übrigens Zoe, Zoe Bones" Ich war ja nicht die einzige die hier mit diesen Namen gerufen wurde, so das es manchmal auch nicht einfach war dennoch lehnte ich mich entspannt zurück und beobachtete den Gryffindor ehe ich Amy sah welche sich zu uns setzte.

    @Javiero Garcia
    Als Jean den Klassenraum betrat, war die Löwin für ihre Verhältnisse zwar durchaus pünktlich, allerdings war sie alles andere als aufmerksam. Die Schultasche achtlos unter den Arm geklemmt, die dunklen Haare offen und ziemlich zerwuschelt, sah die Gryffindor sich noch ziemlich verschlafen im Klassenzimmer um. Bisher war es erstaunlich leer, eine Tatsache, die in Jeans Augen eher selten vorkam, da die Schülerin eben auch nur sehr selten wirklich pünktlich kam. Wenn überhaupt kam die Dunkelhaarige auf den letzten Drücker, oder aber eben bereits etwas nach dem Unterrichtsbeginn. Auch wenn sie sich in letzter Zeit bemühte, nicht mehr zu schwänzen und Hausaufgaben zumindest oberflächlich zu bearbeiten, hatte sich das eher späte Erscheinen der Löwin nicht geändert. Nur aufgrund eines Zufalles, war das heute anders, nicht etwa, weil Professor Felps vor einigen Wochen ein ernstes Gespräch mit Jean geführt hatte. Nein, das hatte die 6. Klässlerin schon fast wieder vergessen.

    Verschlafen sah die 17- Jährige sich also um, hob kurz grüßend die Hand in Richtung Zoe, einer wirklich netten Slytherin und auch Javiero, einem Gryffindor, der erst in diesem Schuljahr nach Hogwarts gekommen war, zwinkerte Jean kurz grüßend zu, auch wenn sie bisher noch keinen näheren Kontakt zu dem Jungen gehabt hatte, schien dieser ganz nett und war schließlich ebenfalls ein Löwe. Dann erspähte sie sich einen Platz in den hinteren Reihen des Raumes und machte sich, eher schlürpfend als wirklich zielstrebig, auf den Weg zu diesem, heute sichtlich noch nicht wach genug, um den für sie typischen, kommunikativen Charakter auszuleben. Verteidigung gegen die Dunklen Künste gehörte eigentlich wirklich zu Jeans Lieblingsfächern, allerdings befand diese trotzdem, die vorderen Reihen waren etwas zu gefährlich. Man wusste nie, ob es nicht vielleicht doch wichtigeres zu besprechen gab, als den Unterricht und auch kleine Skizzen, die Jean gerne nebenbei anfertigte, fielen vorne einfach immer auf. Die grünen Augen der Gryffindor richteten sich nun auf die Tafel und mühsam kramte sie ihr Buch hervor, um die besagte Seite aufzuschlagen: Zauberwesen also. Ein wirklich vielversprechendes Thema. Trotzdem konnte Jean das aufkommende Gähnen nicht verkneifen Wieso musste der Unterricht auch immer zu solch barbarischen Zeiten beginnen?! Da konnte man ja garnicht auf Höchstform laufen. Allen falls auf Energiesparmodus... Jedenfalls lief Jean nun auf Energiesparmodus, denn sie nutzte zunächst die verbleibende Zeit bis zum Unterrichtsbeginn, um ein wenig im Sitzen und mit offenen Augen zu dösen...

    //Jean kommt noch sehr verschlafen in das Klassenzimmer, grüßt kurz @Zoe Bones und @Javiero Garcia und macht sich dann auf den Weg zu einem hinteren Tisch, um etwas zu dösen




    Spoiler anzeigen

    Danke Tobias für das wundervolle Set <3
    Müde, erschöpft, kaputt. Warum brachte er es nicht fertig Dante zu bitten den Amnesia Zauber auf ihn anzuwenden. Dann wäre vieles einfacher, aber auch gefährlicher. Nein, er musste da durch. Außerdem war er stark. Doch der Umstand, dass Fairfax einen auf freundlich machte, belastete ihn. Was wollte dieser Lehrer? Ihm wirklich helfen, oder würde er seine Schwachpunkte schamlos ausnutzen, wie das bei Erwachsenen so üblich war. Genau so. Erst sagten sie, ich werde dir helfen, die dürfen das mit euch nicht machen und dann verlangten sie schreckliche Dinge als Gegenleistung, nach dem Motto, aber du hast es freiwillig getan, ja nachdem man unter Druck gesetzt wurde. Argh...und nach der Pleite, die vergangenes Jahr hier passiert war, wie konnten seine Schulkameraden weiterhin so naiv sein und auch nur einem Lehrer über den Weg trauen? Schüler waren gestorben, Schüler, und diese Lehrer hier hatten sich einfach so überrennen lassen. Unfähig, das gesamte Kollegium und er war sich nicht sicher, was er von den neuen halten sollte, wusste immer noch nicht ob der Schuldirektor in Ordnung war. Alle gaben vor es sei nichts passiert, verhielten sich mittlerweile wieder so als seie die Welt eine heile Welt, in der es zu keinerlei Einbrüchen mehr käme. Und was machte sie da so sicher? Jeden Tag könnte etwas passieren. Man musste immer auf der Hut sein.
    Deshalb hatte er sich für den Duellierkurs angemeldet, und deshalb passte er in verteidigung gegen die dunklen Künste besonders gut auf, selbst dann wenn es langweilige Theorie war. Denn er musste stärker werden, besser, unbesiegbar. Dann konnte er eines Tages zurückschlagen, wenn der Feind es am Wenigsten erwartete, wenn sie unvorbereitet waren, dann kam die Vergeltung, anders als sie es erwarteten. Denn das musste er Fairfax zu Gute halten, durch seinen Unterricht und seine Gespräche hatte er ihm einen neuen Weg aufgezeigt, was er natürlich niemals zugeben würde, doch da war ein Lichtblick, klitzeklein und doch vorhanden. Vielleicht sollte Gewalt wirklich der letzte Ausweg sein, vielleicht konnte er auf legalem Weg die Welt verändern und nach seinem Willen formen, Gerechtigkeit zu den Menschen bringen. Früher oder später.
    Innerlich tief in Gedanken versunken hatte er sich irgendwo weiter hinten niedergelassen. Er war nicht sonderlich in Gesprächslaune, wollte generell seit der Sache im Jungenbad lieber für sich sein. Aine wäre eine Ausnahme. Murphy sowieso, verstand sich von selbst. Und Taemin, Sora oder Zoe könnte er wohl auch noch ertragen. Gegebenenfalls sogar Luan. Aber am Liebsten war ihm im Moment für sich bleiben zu dürfen, dem Unterricht zu folgen, sich zu beteiligen, wenn ihm was einfiel oder einfach nur in Arbeit zu vergraben um sich nicht erinnern zu müssen, um die Vergangenheit zu vergraben und nicht daran zu denken was in jenem Jahr im Sommer vor dem fraglichen Halloween in China geschehen war.


    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Nishi Kurosaki“ ()

    Die Schlange neben mir beruhigte mich ein wenig. Sie erklärte, dass sie schon noch kommen würde und das es eben selten war, dass diese Professorin vor den Schülern im Unterricht war. „Ok, dann bin ich beruhigt“, antwortete ich lachend und strich mir eine Strähne, welche andauernd mir vor die Augen fiel, weg.
    Die andere fragte nett, ob ich etwas von ihr benötigte, daraufhin zuckte ich nur die Schultern „ Nein, eigentlich nicht. Es ist nur mein Lieblingsfach und ich will das es Anfängt“ Die andere stellte sich noch als Zoe vor. Genau Zoe war es, aber Bones hatte wenigstens gestimmt. So langsam wuchs mein Schüler und Professorenkenntnis.
    Bald würde ich den größtenteils der wichtigen Menschen kennen und so langsam gelang mir auch der Überblick über die einzelnen Fächer.
    „Ich bin Javiero Garcia“ , stellte ich mich schnell vor und wurde von einer gut gelaunten, anderen Mädchenstimme unterbrochen. Das Mädchen zog sogleich meine ganze Aufmerksamkeit auf sich. Sie begann wie ein Wasserfall zu quatschen. Wenn sei dies während dem Unterricht auch machen würde, hätte ich durchaus Probleme damit, aber vor dem Unterricht ist es noch ok.
    Ich wollte gerade antworten, da tratschte die Rothaarige einfach weiter. Sie plapperte so schnell, dass ich wirklich Probleme hatte mitzukommen. Jedoch konnte ich das meiste dann doch verstehen und lächelte ihr entgegen. „Ähm, ja es ist gut, dass sie uns schon ein wenig vorarbeiten lässt“ . Ja, das fand ich wirklich gut, auch wenn das Vorarbeiten in diesem Lautstärkepegel wirklich schwer wäre. Wäre ich nicht komplett neu an dieser Schule, würde ich das vorarbeiten auch nicht als wichtig erachten, aber und das musste ich nun mal zu gestehen, hatten wir in Spanien ganz andere Sachen erklärt bekommen, der Lehrplan war anders und irgendwie auch nicht so ausgefeilt. Es war ein ganz anderer Unterricht gewesen. Gut, die Spanier waren an sich lockerer, egal um was es im Leben geht. Die Siesta tat da nur einen kleinen Anteil mit.
    „Ähm… ich glaube nur von der Schule werfen“, antwortete ich ihr unsicher und zuckte mit den Schultern. Mit diesen vielen Schulregeln versuchte ich mich immer noch vertraut zu machen. Ich wollte nicht runter fliegen, immerhin würde ich zu Hause noch mehr kosten, als in dieser überaus großen Schule und meine Eltern wären enttäuscht. Sie sahen dieses Leben als überaus große Chance und ich wollte nicht diese Chance Verbrassen, nur weil ich von der Schule flog. Ich hatte in meiner alten Schule mehr nach der Lust und Laune gelebt, hatte einfach das gemacht, was mir in den Sinn kam. Wenn es ein Besenrennen über den Schulhof war, war das noch ein ganz kleiner Regelverstoß, es gab durchaus schlimmere. Jedoch war dieses leben nun vorbei, meine Freunde würden dies in Spanien, wo man nicht so leicht rausfliegen konnte, weiter machen und das ohne mich. Es hatte irgendwie auch einen bitteren Nachgeschmack.
    Die andere fragte mich plötzlich, ob ich mich hier schon eingelebt hatte und erklärte mir, dass es hier wirklich ziemlich kalt war. Ich musste plötzlich loslachen „ Ja, hier ist es wirklich Eiskalt“ , erklärte ich mit einem Schmunzeln. Diese Frage hatte ich in letzter Zeit wirklich sehr sehr oft gehört, so langsam wurde es ein bisschen langweilig, aber irgendwie hatte ich auch um einiges dickere Kleidung an, als alle anderen um mich herum.
    Ich wühlte kurz in meinem abgetragenen Rucksack und zog meine Wasserflasche heraus, welche ich gleich darauf aufschraubte und ein paar schlucke trank. „Wie heißt du eigentlich?“ , fragte ich nun das plappernde Mädchen.
    Ich sollte doch zumindest wissen, von wem ich so an gelabert wurde.

    @Zoe Bones @Amy Sophie Mondschein

    Danke Artjom
    Max huschte durch die Gänge, die braune Ledertasche mit Büchern, Pergament, Tinte und allem Sonstigen über die Schulter geworfen. Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Nicht sein bedingungsloses Lieblingsfach, aber auch nichts, was ihm Magenschmerzen verursacht hätte. Eigentlich war es doch meistens ganz interessant, der Praxisbezug und die - sozusagen - unmittelbaren Erfolge, die man sah, spornten zum lernen an. Den meisten Schülern ging es wohl ähnlich, ihm fiel auf Anhieb niemand ein, der lieber einen Bogen um dieses Fach macht und seine Berufung eher in Geschichte der Zauberei fand. Wobei - nur weil das trockener war, hieß es nicht, dass es automatisch langweilig war. Aber mit diesem Gedanken stand er wohl einsamer da.
    Die Türe war geöffnet, aus dem Inneren hörte er vereinzelte Stimmen, glücklicherweise keine eines Lehrers. Glück gehabt, zu spät kommen war gar nichts für ihn. Im Inneren sah er Vertreter vieler, nein, genau genommen aller Häuser. Einige Löwen und Schlangen, vereinzelte Hufflepuff, alles soweit relativ ausgeglichen. Ausgeglichenheit war etwas erstrebenswertes, es war nie gut, wenn nur ein Haus und dessen vorherrschende Ansichten dominierten - unabhängig welches es war. Als Hufflepuff war man gleichwohl gut daran beraten, keine Probleme damit zu haben in der Minderheit zu sein. Ob sie wohl das Haus warn, das am meisten missverstanden war? Oder unterschätzt? Etwas von allem, wie er fand.
    "Guten Morgen zusammen,"
    grüßte Max in die Runde, hob kurz die Hand zur Begrüßung, ehe er sich einen freien Tisch suchte. Nicht in der Mitte, dazu war er nicht der Typ, es gab Andere, die diese Rolle bedeutend besser ausfüllen konnten als er. Es war nicht so, dass er ein Problem mit dem Selbstbewusstsein hatte, eigentlich ganz und gar nicht. Max schätzte die Aufmerksamkeit lediglich weniger stark, sein Motto war es fleißig und hart zu arbeiten, ohne viel Aufhebens darum zu machen. Schon sein Vater hatte ihm immer gepredigt, nicht damit zu prahlen, was man alles erledigte, konnte und ausübte.
    Arbeite hart im Stillen, wenn du Erfolg hast spricht der genug für dich. Das waren die Worte Mr. Sinclairs, seines Zeichens ein Muggle, aber die Aussage behielt eine allgemeine Gültigkeit - und was ein guter Sohn war, der hörte auf seinen Vater, oder nicht.
    Max Tisch stand an der Wand, er setzte sich vor ein Mädchen, das eingedöst war, wie es aussah. Dem Umhang zu urteilen war sie eine Gryffindor, wenn er tiefer grübeln würde, käme er sicher auch auf den Namen. Etwas peinlich, dass der Schüler damit manchmal Probleme hatte! Er sah sich kurz um, erkannte einige bekannte Gesichter, darunter Javiero und Vertreter seines Hauses, widmete sich aber lieber dem Auspacken der Materialen und schmökern im Kapitel, welches an der Tafel angegeben war. Schließlich unterhielten sich auch alle, Smalltalk zwar, trotzdem fand er wäre es unhöflich gewesen, einfach in ein Gespräch zu platzen.

    // ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich mich einfach dazuschreibe!
    Die Laune, die ich am heutigen Tag hatte würde wohl auch nicht mehr besser werden, wie jede Woche aufs Neue, denn Verteidigung gegen die Dunklen Künste zählte nicht zu meinen Stärken, war eher gesundes Mittelmaß. Zumindest war hier auch Wissen gefragt und nicht nur wer mit seinem Zauberstab den Schönsten Harken in die Luft malte, sodass einem die Teekanne, die vorher eine Eule war ein Lied vorsingen würde. Mein morgendlicher Tee war kaum in der Lage meine Laune zu heben und der Anblick eines sauertöpfisch dreinschauenden Kostja Belvedere machte die ganze Angelegenheit nicht besser. Natürlich musste er da sein, auch sein Stundenplan konnte sich nicht über Nacht plötzlich geändert haben, auch wenn das sehr wünschenswert gewesen wäre oder er könnte einfach wie von Zauberhand verschwinden, was gleichwohl noch wünschenswerter gewesen wäre. Aber wie meine Mutter zu sagen pflegte: das Leben ist kein Wunschkonzert. Das Thema das an meine Ohren drang war schon deutlich erfreulicher, sein Spitzname, der Troll. Wer immer sich das ausgedacht hatte, ich brauchte seinen Namen. Er verdiente Kuchen und Kekse bis an sein Lebensende und Blumen, viele Blumen, nur solange er dagegen nicht allergisch war, versteht sich. „Du musst dir nichts neues ausdenken, Annie. Fakten sollten so oft wie möglich wiederholt werden, damit sie sich einprägen und es bleiben so lange Fakten, bis jemand das Gegenteil beweist.“ Nicht schwer, bei so einem kleinen Würstchen, aber mit ein bisschen Glück würde sich niemand die Mühe machen. Die scharfen Blicke, die ich dem Slytherin zuwarf wurden allzu schnell unterbrochen, als Annie mich durch den Raum zog und mich an einen Tisch gegenüber von Konstantin plazierte, nur um im Anschluss ihren ganzen Kram darauf zu verteilen. Vorsichtig zog ich das Buch unter ihrer unförmigen Tasche hervor. Nein, entgegen jeder Vermutung hatte ich nicht das geringste dagegen, wenn man Bücher nicht wie den heiligen Gral behandelte, sondern wie die Gegenstände des Alltags die sie nun einmal waren. Meine eigenen Bücher hatten hatten dermaßen viele Kleckse miss- und gelungener Zaubertrankversuche zwischen den Seiten verteilt, das man wohl nicht davon ausgehen konnte, das sie tatsächlich einem Adler gehörten – taten sie. All dies bedeutete nicht, dass man sie unbedingt so intensiv wie möglich testen musste, was ihre Belastbarkeit anging. Doch wie ich mir Annies Tasche vorstellte, so sah auch ihr Tisch aus; Chaos in seiner reinsten Form. Im krassen Gegensatz dazu stand mein eigener Schreibtisch und meine eigene Tasche, die zu meinen Füßen lag und durchaus ordentlich aussah auch wenn dies freilich nicht dem Umstand einer konsequenten Ordnung geschuldet war sondern eher der Tatsache, das ich darin ausmistete. Was ich nicht brauchte, flog raus und landete auch nicht auf meinem Arbeitsplatz, sodass man dort nur Pergament, Feder, Tinte und ein Buch lagen. Ein Buch das ich zwar auf besagter Seite aufgeschlagen hatte, jedoch lieber als Kopfkissen gebrauchte. „Warum muss der Kerl überall sein, Annie?“ Ich war müde, nach sechs Jahren andauernder Sticheleien und Machtkämpfe war ich es müde diese Pharse noch fortzuführen und ich war müde genug mich nicht um die Zauberwesen zu kümmer, die ich eigentlich nachlesen sollte, aber auch das war mir egal. Es war ohnehin Wiederholung, denn all die magischen Wesen und die Zauberwesen hatten wir bereits in mehrfacher Ausführung behandelt. Vierte Klasse? Oder war es gar die Dritte gewesen? Keine Ahnung, es war auch egal…. Nach und nach trudelten die Anderen ein, sie schienen fröhlich zu sein, geradezu unbeschwert pappernd – abgesehen von Jean und Nishi die ebenso müde aussahen, wie ich mich fühlte und gleich fühlte ich mich in angenehmer Gesellschaft.

    @Annie Stoke

    @Javiero Garcia @Zoe Bones

    „Oh ja sorry wie unhöflich von mir“ energisch schlug ich mit der flachen Hand gegen die Stirn und lächelte „ich heiße Amy und bin wie du sehen kannst bin ich in deiner Klasse und die neben dir ist Zoe Bones, aber das weißt du ja sicherlich schon“ fügte ich unnötigerweise hinzu, während ich meinen Blick eher beiläufig über die aufgeschlagene Seite im Buch gleiten ließ. So viel zur Vorbereitung auf den Unterricht. Aber immerhin konnte ich, sobald es losging nicht mehr vor mich hin plappern und so hieß es nun, so viele Informationen wie möglich miteinander zu tauschen. „Und wie findest du jetzt Hogwarts“ fragte ich interessiert, ließ jedoch auch hier wieder die nötige Zeit aus um überhaupt zu antworten. „Also mir gefällt es hier echt prima und ich bin wirklich traurig darüber, bereits im vorletzten Jahr zu sein. Nicht wahr Zoe?“. Mir würde vieles hier fehlen, die Leute, der Unterricht, das Essen „Waren die Lehrer an deiner alten Schule auch so gut wie hier?“ Sicherlich gab es einige, die mir hie wieder sprechen würden, ich war wirklich ganz zufrieden mit unseren Professoren, besonders Cordell war einfach nur Klasse. Doch dies hatte an dieser Stelle nichts verloren und würde wohl nur den Spott meiner Klassenkameraden auf sich ziehen „ah es geht heute um Zauberwesen, kennt ihr euch damit gut aus ?“ fragte ich nun an beide, ehe ich beschloss die Klappe zu halten und doch noch einige Zeilen zu lesen.


    <3 Danke Tobi <3
    Fakten sollten so oft wie nur möglich wiederholt werden. Check! "Mh, aber ein wenig Recht hat er schon - allmählich wird die Trollsache tatsächlich ein wenig öde. Wir sollten uns was Neues ausdenken - neues Jahr, neues Glück, quasi." entgegnete ich gespielt gelangweilt und konnte allerdings einen verschmitztes Grinsen nicht aus meinem Gesicht fernhalten; natürlich wurde die Sache mit dem Troll niemals langweilig, auch wenn mir bisweilen - wie erwähnt - noch immer die Relation fehlte, so hatte ich gerade von Syanna ein wenig mehr Kreativität erwartet. Gefordert! Immerhin war Konstantin für sie wie eine eiternde Pestbeule, die man einfach nicht loswurde, ganz gleich, wie intensiv man auf dieser herumdrückte oder mit dicken Bandagen einwickelte. Mein erster Gedanke als sich Syanna über die Anwesenheit des Slytherin beschwerte; doch im Grunde, wann beschwerte sie sich nicht über ihn! Höchst verdächtig, liebe Leute, mein Reden! "Nun, er ist wahrscheinlich überall, weil er in unserem Jahrgang ist, du Fuchs!" Und dies sollte nicht nur auf Konstantin Belvedere zutreffen. Im Grunde begegneten wir tagein, tagaus immer den gleichen Gesichtern, was an einer Schule fest definierter Kapazitäten, wie Hogwarts sie nun einmal war, kaum verwunderlich zu betrachten sein sollte. Hogwarts war ja auch eigentlich keine normale Schule, sondern ein Internat und Internate besaßen nun einmal die widernatürliche Funktion, dass lediglich ausgewählte Schüler ausgewählter gesellschaftlicher Strukturen eingeladen wurden, um zu lernen wie dort zu leben. Traf jetzt auf unsere Schule nur bedingt zu, weil die Auswahl an Schülern beziehungsweise deren schulische Laufbahn innerhalb dieser Mauern eher an Geburtenraten und magischer Befähigung festgemacht wurde und nicht unbedingt, welche Familie es sich leisten konnte ihre Kinder hierher zu schicken. Stichhaltig war meine mental erstellte Definition des Begriffes eines Internats also in diesem Fall nicht. Sollte auch vollkommen egal sein, wie man es betrachtete - Konstantin Belvedere wäre so oder so gesehen hier, weil seine Familie doch reich war und ihm daher gewisse Privilegien offen standen. Glaubte er zumindest. Dieses Spatzenhirn, denn ich bildete mir ein, dass alle Schüler von Hogwarts grundsätzlich gleich behandelt wurden - wenn wir erst einmal hier waren. Zumindest war dies theoretisch so, praktisch hatte natürlich jeder Lehrer seine Lieblinge und Schüler, die überhaupt nicht gemocht wurden. Das ewige Drama, welches letztlich nur natürlich zu betrachten war, weil das menschliche Wesen nicht auf beständige Harmonie gepolt war. Ab und an mussten Charaktere einfach kollidieren, ob dies allerdings jedes Mal so explosiv sein musste wie im Fall von Rora und Professor Miesepeter, wollte ich anzweifeln. "Er wird sich wohl nicht so einfach in Luft auflösen, Sy. Aber versuche die Sache positiv zu betrachten --", haha, ich wieder mit meiner positiven Energie, die ich selbst schon nicht mehr ernst nehmen konnte, "-- das Halbjahr ist fast vorbei --", großzügig gesprochen, denn das erste Halbjahr war noch lange nicht vorbei, "-- und dann hast du ihn nur noch ein Jahr an der Backe und wer weiß, vielleicht erlebt ihr beide ja auch noch einen harmonischen Sommer miteinander. Vielleicht nicht in diesem Leben, doch meine Oma sagt immer - es ist niemals zu spät einander die Hand zu reichen." Sagte sie nicht! Hatte sie niemals gesagt und im Allgemeinen vertrat meine Oma auch die Meinung, dass man wahrlich nicht mit jedem befreundet sein musste. Irgendwas musste ich allerdings in dieser Situation sagen, anderweitig würden Syanna und Kostja sich quer durch den Raum die ganze Zeit mit ihren Blicken provozieren und dies hätte zur Folge, dass ich dem Unterricht gespannt und aufmerksam allein folgen musste, die gestellten Aufgaben allein bewältigen musste, weil meine Partnerin mit anderen Dingen beschäftigt war! Grausige Vorstellung, ich weiß, vor allem, weil ich ohne Syanna - gelinde ausgedrückt - vollkommen aufgeschmissen war. Nun, nicht vollkommen, weil ich die Theorie der Verteidigung gegen die Dunklen Künste durchaus auf Anhieb verstand, manchmal - ging es allerdings in die praktische Umsetzung ward alle Hoffnung vergebens und so dann blieb mir nur, mich an Syanna zu halten oder irgendeinen anderen Ravenclaw, denn die hatten Weisheit und Wissen schließlich seit ihrer Geburt jeden Tag mit dem Löffel gefressen. Die Welt war so ein ungerechter Ort! Sie - also das Adlermädchen neben mir - war in fast jedem Fach gut; dies nur theoretisch, denn im Fach ihres Hauslehrer war Syanna eine Niete und dann gab es mich: Ich war nirgends richtig und nirgends richtig schlecht. Ich war das geborene Mittelmaß, doch ich fühlte mich in dieser Rolle wahrlich überhaupt nicht wohl. "Du solltest dich lieber auf Professor Felps konzentrieren --", die noch nicht anwesend war, aber immerhin hatten wir einen Auftrag zu erfüllen, "-- also, sobald sie da ist, ich meine, wir haben das Mysterium Liebschaften unserer Hauslehrer noch immer nicht gelüftet!" Und es machte mich wahnsinnig! Die Zeichen, die von Professor Felps und - von uns erdachtem - ihren Loverboy ausgingen, waren überaus widersprüchlich und keineswegs konstant. Es gab schlichtweg kein Schema, welches uns Schülern verraten hätte, ob die beiden nun ein Paar waren oder aber sich abgrundtief hassten. Gerade hassten sie sich wohl, denn Professor P-Body war schließlich nicht hier. Also nicht hier im Sinne von, er war nicht einmal in Hogwarts. Sonderurlaub hieß das Stichwort, wie man hörte; ich persönlich glaubte er, dass die Familie Baelish nach dem Vorfall mit Aurora durchgesetzt hatte, dass man den Hauslehrer der Schule verwies - würde Suspendierung bedeuten, wobei ich ehrlich gesagt auch hoffte, dass er bald wiederkommen würde und nicht endgültig von der Bildfläche verschwand, denn so sehr wie ich unseren neuen Schulleiter auch respektierte, sein Unterricht - er vertrat ja Professor P im Fach Verwandlung - war eine Katastrophe. Hätte niemals gedacht, dass ich den Miesepeter Pennebaker tatsächlich einmal vermissen würde und ich sollte mit dieser Meinung wahrlich nicht allein im Walde stehen! Glaubte ich, die Lager schieden sich in der Meinung rundum den abwesenden Professor ebenso wie die Meinungen sich in Bezug auf Professor Dornsteinn schieden. Und dies hier war eine Schule und kein Kabarett!

    @Syanna Epinay
    Verteidigung gegen die dunklen Künste, Verteidigung gegen Wesen so wie ich es eins war, war es nicht irgendwie ironisch das ich dieses Fach besuchte und es eigentlich auch zu meinen Lieblingsfächern gehörte? Ich konnte diese Frage selbst nicht wirklich beantworten während ich mich langsam auf den Weg in Richtung UNterrichtsraum machte. Meine Tasche hatte ich mir locker über die Schulter gehängt, auch wenn ich ihr Gewicht nichtmal spürte.
    Etwas näher an der Wand als vielleicht normale Schüler lief ich den Gang zu Klassenzimmer entlang und betrat es nahezu lautlos, mein Blick schweifte einen Moment durch den Raum, da ich aber niemand entdeckte nickte ich nur einmal grüßend allen zu und setzte mich wie gewohnt in die letzte Reihe. Ich legte meine Sachen auf den Tisch und sah einen Moment zur Tafel um die Aneisungen zu lesen, bevor ich mein Buch auf besagter Seite aufschlug und begann zu lesen.


    @Melina Chandalier

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    Verteidigung gegen die dunklen Künste, ein sehr spannendes und hilfreiches Fach , auch wenn ich bei dem Weihnachtsball wohl zu schockiert gewesen war um darauf zurück zu greifen. Außerdem unterrichtete das Fach auch noch Professor Felps, was ihm einen weiteren Pluspunjt gab, ich mochte meine Hauslehrerin wirklich sehr und mir machte der Unterricht bei ihr noch spannender. Also betrat ich gutgelaunt den Klassenraum und stellte dabei fest das Professor Felps noch ganricht anwesend war, ich hatte mich also umsonst beeilt, aber ich war pünktlich und das war auch wichtig. Ich nickte den anderen grüßend zu und ließ mich dann nachdem ich sie entdeckt hatte, neben Jean fallen und sah zu ihr "na du schlafmütze" grinste ich sie breit an und legte meine sachen auf den Tisch und begann in meinem Buch zu blättern.

    @Jean Page
    Das Mädchen, was sich soeben zu mir gesetzt hatte, stellte sich als Amy vor. Sie stellte natürlich auch noch Bones vor, als ob diese es nicht schaffen würde sich selbst Vorzustellen. Nun ja, die Braun oder Rothaarige, je nachdem wie man es angesehen hatte, schien eh viel zu sprechen. Sie plapperte wie ein Wasserfall los und ließ sich kaum bremsen. Ich benötigte die volle Konzentration, um das schnelle Englisch zu verstehen. Es war noch nicht perfekt, aber bis auf so kleine Momente, wie eben nun, kam ich damit aus.
    „Ich finde Hogwarts schön, ähm… Es war ein ganz andere Unterricht, er war irgendwie nicht so streng, irgendwie offener und nun ja… auf Spanisch eben“ , erklärte ich ihr unsicher, wobei ich mich am Kopf kratzte. Den direkten Vergleich hatte ich noch gar nicht wirklich überdacht. Ich dachte im Normalfall nicht so viel über unwichtige Sachen nach. Ich musste mich nun hier arrangieren und dies würde ich wohl auch einfach tun.
    „Ich weiß nicht, was ihr hier damit meint. So viel ist anders“ , setzte ich noch hinzu. Noch dabei dachte ich eigentlich, dass wir hier in Verteidigung gegen die dunklen Künste waren und nicht in Pflege magischer Geschöpfe, wieso hier dann Zauberwesen mit dabei waren, konnte ich mir bisher nur schwer erklären.
    „die Lehrer waren auch gut, ganz nett, es war aber kein Internat. Man ging wieder nach Hause, zumindest auf meiner Schule“ , erklärte ich ihr und zuckte mit den Schultern. Ich sprach nicht gerne von meiner alten Schule, zu sehr vermisste ich sie und wollte irgendwie wieder zurück, zu meinen Freunden, wobei es hier anscheinend auch recht nette und vor allem interessante Schüler gab. Mein Kopf driftete ab zu diesem Adler, Orlando…


    @Amy Sophie Mondschein @Zoe Bones

    Danke Artjom
    "Na du Schlafmütze", die Worte der Freundin rissen Jean unsanft aus ihrem Halbschlaf und sie fuhr sich etwas zerstreut durch die Haare, ehe sie grinste: "Hey Sayuri, na, alles klar?", die Löwin unterdrückte ein Gähnen und machte ihrer Freundin Platz. "Und ich bin keine Schlafmütze. Jedenfalls nicht wirklich. Wer ist um diese Uhrzeit nicht müde? Du etwa?", fragte das Mädchen forsch und musste breiter Grinsen. Langsam kehrte die alte Jean zurück, trotz aller Müdigkeit. "Wer hat sich eigentlich ausgedacht uns arme Schüler immer so früh zu tritzen, hm? Schulbeginn um 12 Uhr würde doch auch reichen...", trotz der energischen Worte klang das Meckern der Löwin heute eher ein wenig lustlos. Ihre eigentlichen Sorgen galten noch immer Emily, Leeroy und dem ganzen Schlamassel und Jean war doch fast schon erleichtert gewesen, als heute morgen der Wecker geklingelt hatte, denn aufs Neue waren in den letzten Nächte die Alpträume zurück gekehrt, schmerzlich und ohne Erbarmen. Schlafen war kaum noch erholsam und ein wenig Ablenkung durch die Schule tat schon fast gut. Besser als sich erneut mit Sorgen zu matern, jedenfalls.

    "Naja, immerhin steht heute Verteidigung auf dem Programm. Das macht wenigstens Spaß!", teilte Jean nun Sayuri mit, war aber noch immer ganz offensichtlich nicht hundert Prozent bei der Sache. Trotzdem freute das Mädchen sich auf den Unterricht von Felps, der eigentlich immer spannend war. "Schon ne Ahnung, welches Thema heute auf dem Programm steht? Zauberwesen, wenns nach dem Buch geht. Ein interessantes Thema", die Gryffindor deutete auf das vor ihr liegende Buch und raufte sich erneut durch das etwas zerwuschelte Haar. "Langsam ist es Zeit für Felps aufzutauchen, findest du nicht? War sie in letzter Zeit immer so spät dran, oder ist das heute neu? Ich war jedenfalls selten vor ihr da...", murmelte die Löwin nachdenklich und blickte auf die Uhr. Noch war etwas Zeit bis der Unterricht begann. Auch Leeroy und Emily waren noch nicht da... war vielleicht auch ganz gut, wenn das so blieb...

    @Sayuri Booth



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    Danke Tobias für das wundervolle Set <3
    Da ich dank meinem Vater, darauf angewiesen war jedem Unterricht bei zu wohnen, und gute Noten zu bekommen blieb mir nichts anderes übrig als die
    kleine Streberin die ich geworden war zum Unterricht zu gehen. Auf dem weg dorthin, beachtete ich die Schüler nicht und dachte über den Heuler nach den ich von meinem Vater bekommen hatte, weil ich in einem fach nicht die höchst punkzahl erreicht hatte. Es war verdammt frustrierend das ich es meinem Vater einfach nicht recht machen konnte, kaum hatte ich ein Punkt weniger als ein anderer Schüler, da wurde ich auch schon gleich von meinem Vater mit heulern bombardiert..wenn ich sie nicht öffnete, tat sie es nach einer gewissen zeit von alleine und blamierten mich dann. Doch bisher hatte
    ich es geschafft das es immer passierte wenn ich alleine war. Ich umklammerte fest meine Bücher und betrat den Raum für Verteidigung, ohne die anderen zu beachten steuerte ich den Platz bei Niju an und warf meine Bücher mit einem lauteren knall auf den Tisch ehe ich den Stuhl geräuschvoll nach hinten schob und mich setzte. Erst jetzt atmete ich einmal geräuschvoll aus und sah zu Niju die neben mir saß "entschuldige" mit der Hand fuhr ich mir durchs Haar und seufzte " ich habe gestern ein Heuler von meinem Vater bekommen..er macht mich langsam echt wahnsinnig!" gab ich mit einem leichten knurren von mir, wobei ich darauf achtete das ich es leise tat. Wie passend, Werwolf und Vampir nebeneinander..Wie passend. Ich sah zur tafel und schlug die Seite auf |na wie passend| dachte ich mir. heute ging es auch noch um die Wesen. Mein blick ging zu Niju während ich sie auf das Thema in meinem Buch deutete "Passend oder?" meinte ich sarkastisch. Ich wusste nicht ob bekannt war, das ich ein Werwolf und Niju ein Vampir war. Doch es war mir eigentlich egal, da wenn mir jemand blöd kam würde ich ihm schon zeigen das ich kein kleiner Schoß Hund war. Nun wechselte ich aber erst mal das Thema. Meine Hand legte sich auf ihre "wie geht es dir?" fragte ich leise und musterte sie. Sie war meine beste Freundin, und da war es mir wichtig wie es ihr ging.

    @Nijura Ariana Montenegro
    @Samantha Felps

    Er spricht ja doch! Zwischenzeitlich war ich mir dessen nicht so sicher und zweifelte daran, dass er mich überhaupt verstand. Nicht weil ich ihn für gehörlos hielt, sondern der Sprache wegen. Interessiert zogen sich meine Augenbrauen nach oben, während meine Oberkörper leicht in seine Richtung kippte. „Natürlich ist Hogwarts schön“ eifrig nickend unterstrich ich meine Aussage mit einer Handbewegung und lies dies einem leicht nachdenklichen Stirnrunzeln weichen. Gefiel ihm der Unterricht hier etwa nicht. Nun streng, nicht so offen? Na gut, in letzter Zeit „also ich mag unseren Unterricht, meistens zumindest“ eigentlich immer, aber er sollte mich ja nicht gleich für eine Streberin halten. War ich ja auch nicht. Welche Streberin würde ein Fach besuchen, nur weil ihr der Professor gefiel? Genau keine! Also war ich keine Streberin, zumindest nicht in letzter Zeit. Trugen mich doch meine Gedanken vom Unterricht immer weg zu Professor Cordell, der einfach unglaublich süß war. Ja, deswegen bekam ich wohl das ein oder andere nicht so ganz mit, nur am Rande, ganz nebenbei, das Wichtigste eben. Himmel! Ich wurde langsam wie meine Schwester? Hechelte nur noch irgendwelchen Typen hinterher, nur war das Objekt meiner Begierde unerreichbar und langsam sollte ich mich nach einem Ersatzobjekt umsehen. Kostja war auch ganz schnuckelig und zumindest in meinen Alter. Aber, seit unsere Gruppenarbeit in magisches Recht, ließ eine Mitarbeit doch sehr zu wünschen übrig, machte ich doch lieber einen großen Bogen ihn.
    „Naja, du musst das verstehen. Manche Schüler machen es den Professoren ziemlich schwer. Killersynapsen zum Beispiel. Hast du schon von denen gehört?“ Zwischenzeitlich musste doch jeder im Schloss diesen Schwachsinn und der Hetzkampagne gegen gewisse Professoren mitbekommen haben „Aber das ist nur Blödsinn. Alles. Diese Seuche gibt es nicht und auch vor Felps und Pennebaker musst du eigentlich keine Angst haben“ beruhigend legte ich ihm meine Hand auf die Schulter und sah in Eindringlich sein. Beängstigend stellte ich es mir vor. Neue Schule, unbekannte Menschen, fremdes Land, fremde Sprache und Gerüchte über eine imaginiere Krankheit über die er aufgrund der sprachlichen Barrieren vielleicht nur die Hälfte verstand. Hinzu kam sein schreckliches, herzzerreißendes Heimweh. Abgeschoben an einen kalten, dunklen Ort, zumindest musste doch einem Mexikaner, Argentinier oder eben doch nur Spanier dieser Ort so erscheinen, getrennt von seinen Eltern. Sicherlich vermisste er all seine Freunde, Omas, Onkel, Tanten und so weiter „hast du hier schon Freunde gefunden?“ Meine Hand löste sich von seiner Schulter und ruhte nun auf der Tischplatte. „Und bist du in einer Beziehung? So ne Fernbeziehung stelle ich mir anstrengend vor. Oder hast du hier schon jemanden gefunden?“

    @Javiero Garcia


    <3 Danke Tobi <3
    "Guten Morgen" brachte ich ruhig hervor nachdem ich den Raum betrat und die Tür in meinem Rücken schloss. Ruhig lief ich in die Richtung meines Tisches, jedoch ohne meinen Blick zu heben, es waren nicht nur die Blicke der Schüler die ich versuchte zu ignorieren - wer wusste schon was für neue Gerüchte im Umlauf waren, zum einen wegen James und zum anderen wegen meiner neuen Frisur, oder was auch immer. Immerhin musste ja jemand jeden Tag eine weiße Lilie vor meine Tür legen, wer dies war wusste ich nicht und es war nun auch nicht an der Zeit darüber nachzudenken. Denn der Unterricht würde beginnen sobald ich meine Sachen abgelegt hatte und meinen Blick hob, wobei ich nur nochmal einen kleinen Blick über meine Schulter warf um zu kontrollieren ob ich gestern Abend wirklich die richtige Seite angegeben hatte. Ich hatte den Unterricht gestern Abend vorbereitet, einfach weil ich in letzter Zeit äußerst schlecht schlief beziehungsweise recht lange außerhalb des Schlosses war. Joaquin schaffte es doch des öfteren meine Selbstbeherrschung zu durchbrechen und mich nach Hogsmeade zu locken nachdem er sich meine Wohnung einverleibt hatte. So war dies eben mit guten Freunden, sie wussten nicht wo die Grenze waren, aber wussten doch wenn man jemanden brauchten. So das wir doch wieder einmal die halbe Nacht gesprochen hatten. Um so tiefer sollten sich doch die Ringe unter meinen Augen einschneiden, welche ich jedoch versuchte zu verstecken. "Haben Sie alle die Seite 256 geöffnet?" fragte ich ruhig und hob meinen Blick um zu schauen ob wirklich alle Schüler ihre Bücher auf den Tisch zu liegen hatten und diese auch geöffnet waren. Zu dem wartete ich auf jene die ihr Buch erst hervor holen mussten, damit sie auch mitbekamen welches Thema wir in dieser Stunde durchnehmen würden. So nickte ich für einen Moment als ich sah das alle ihre Bücher draußen hatten. "Können Sie mir den Unterschied zwischen magischen Wesen und Zauberwesen nennen?" fragte ich noch immer mit ruhiger Stimme und schaute die Schüler eben so ruhig an während ich um meinen Tisch herum lief und mich auf die vordere Kante setzte um meine Arme vor der Brust zu verschränken.

    // Der Unterricht ist nun eröffnet!