Muggelkunde | 05.10.2015 - am Nachmittag | 4. + 5. Jahrgang

    Muggelkunde | 05.10.2015 - am Nachmittag | 4. + 5. Jahrgang

    Guten Morgen, liebe Schüler und jene, die es noch werden wollen!

    Das Schuljahr kommt so dann so langsam in Fahrt und wie üblich, hier eine kleine Übersicht der Dinge, die Professor Pennebaker während seines Unterrichts auf den Tod nicht ausstehen kann, sowie der Dinge, bei denen er gewillt sein könnte (!) ein Auge zuzudrücken:

    1. Zwischenrufe werden nicht geduldet!
    [Er erwartet von den Schülern, dass diese sich für eine Wortmeldung melden oder aufstehen; diese Regel entfällt, wenn er die Schüler direkt anspricht oder offene Debatten einleitet.]
    2. Fachfremde Themen haben in seinem Unterricht nichts zu suchen!
    [Ohne Ausnahme, es sei denn, die Themen, die er anspricht sind fachübergreifend.]
    3. Zu spätes Erscheinen im Unterricht wird nicht geduldet und führt nach zweimaligen Vergehen zum Ausschluss und Punktabzug.
    [Sollte der Unterricht schon gestartet sein, schreibt euren Charakter ggf. als bereits anwesend ein - seid kreativ!]
    4. Der Lehrer ist mit 'Sir' oder 'Mister Pennebaker anzusprechen. Nicht (!) mit 'Mister P' oder anderen Spitznamen!
    [Bitte wahrt die allgemeinen Regeln der Höflichkeit zwischen Schüler und Lehrer.]
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    Dinge, die ich als Spielerin nur sehr ungern toleriere:

    1. Mary Sues und Gary Sues.
    [Derartige Bemerkungen und Posts werde ich ignorieren und diese nicht in meine Antworten mit einbauen.]
    2. Übermäßige Hetzereien ggü anderen Spielern bzw. unterhalb der Figuren werden nicht geduldet.
    Dies ist ein Unterricht und keine Kampfarena.

    [Missachtung führt zu einmaliger Ermahnung, nach zweimaligem Vergehen erfolgt der Ausschluss vom Unterricht.]
    3. Bitte beachtet etwaige Informationen, die ich im Off angebe.
    [Bitte lest das Kleingedruckte.]
    4. Bitte versucht im Schnitt 300 bis 400 Wörter oder bitte mehr zu schreiben.
    [Geht auf eure Umgebung ein, geht auf eure Mitschüler ein - ihr seid Schüler und Schüler träumen gern. Und lasst euch nicht von der Vorgabe abschrecken. Ich werde kein Appell statuieren, wenn jemand weniger in seinen Beiträgen schreibt - Hauptsache ist, ihr schreibt aktiv mit.]
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    Kommen wir zu den Dingen, die eure Chara für diesen Unterricht ständig gebrauchen werden:

    1. Das Lehrbuch 'Viel Lärm um Nichts - das Handbuch des modernen Muggel' von Richard T. MacDougal
    [Trotz dessen das Schuljahr noch 'frisch' ist, ist davon auszugehen, dass jeder Schüler ein Exemplar besitzt.]
    2. Pergamente, Schreibfedern und Tinte.
    [An der ein oder anderen Stelle wird es notwendig sein, sich Notizen zu machen - anderweitig verweise ich auf die Regel über allwissende Schüler.]
    3. Bereits verwendete Notizen der letzten Stunden.
    [In diesem Fall nicht notwendig, da ein neues Thema begonnen wird.]
    ________________________________________________
    Und zu guter Letzt - die Punktevergabe, die sich wie folgt zusammensetzen wird:

    a) Anwesenheit: 1 Pkt
    [Als kleinen Anreiz - grundsätzlich gehe ich von der Anwesenheit aller aus; bewertet werden nur jene, die auch aktiv eingeschrieben sind.]
    b) Mitarbeit: bis zu 3 Pkte
    [Eure Chara sollen gefälligst mitdenken und zuhören - ja, zuhören fällt unter Mitarbeit.]
    c) ggf Tests: bis zu 10 Pkte
    [Je nach Aufgabenstellung und Komplexität - Tests werden nicht immer angekündigt.]
    d) charaktertreue Darstellung der Figuren: bis zu 3 Pkte
    [Jap, richtig gelesen. Benutzt alle Fehler und Schwächen sowie Stärken eurer Charaktere. Hier ist ebenfalls ein festgelegtes Minimum für volle Punktzahl nötig]
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    Inhalt der gestarteten Unterrichtsstunde unter Dr. James Ilian Pennebaker, jene an der Tafel vermerkt sind:

    1. Kommunikation der Muggel und der magischen Gemeinschaft
    [Wir sprechen über virale wie akkustische sowie optische Wege der Kommunikation.]
    2. Der technische Fortschritt - unnötig oder notwendig?
    [Hier - der technische Fortschritt in der Welt der Muggel, betrachtet auf viraler Ebene.]
    3. Einflüsse, Ängst und andere Absonderlichkeiten in Bezug auf die Themen 1 und 2
    [Hier geht es um eine präzise Gegenüberstellung der bestehenden Welten in Bezug auf die erarbeiteten Erkenntnisse der Stunde.]
    4. Abschlusstest
    [Selbsterklärend.]
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    Für die angestrebte Stunde ist nun alles vorbereitet und ihr dürft eintreten.
    Professor Pennebaker steht heute einmal nicht auf dem Gang, sondern sitzt an seinem Schreibtisch im Klassenzimmer. Bitte verzichtet auf Interaktionen vor dem Unterricht - sowohl miteinander als auch mit dem Lehrer; er wird darauf so oder so nicht reagieren bzw. höchst sensibel darauf ansprechen.

    Vielen Dank!
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    @Fiona O`Sullivan
    @Orlando Berkley
    @Emma Chloe Wiltshire - ist entschuldigt
    @Anima Wintbreath
    @Lyanna Silverstone
    @Emily L. Thompson
    @Abbie Blackburn
    @Jack Eduard McGourmac

    <3


    Muggelkunde bei Professor Pennebaker - wie gemischt meine Gefühle an diesem Tag waren, ließ sich kaum beschreiben. Grundsätzlich waren es zwei Dinge die ich mochte: das Fach und den Professor, der es leitete. Andererseits war für mich persönlich da immer noch die Sache mit Jayden und dem Bund der Weißen Wölfe. Ich hatte das Gefühl, als ob ich zu viel wusste oder mit dem Wissen, das ich besaß, falsch umgegangen war.
    Am Anfang des Schuljahres hatte ich ein doch eher heftiges Gespräch mit Professor Pennebaker geführt. Wir hatten uns zwar nicht als Feinde getrennt, aber die Sache war eben nicht so einfach. Ich hatte Angst, unser Verhältnis würde nicht mehr das frühere werden. Vielleicht hegte er auch immer noch einen gewissen Groll gegen mich. Ich war mir seit diesem Vorfall meiner selbst nicht mehr so sicher; besonders wenn ich mich in der Gegenwart meines Hauslehrers befand.
    Was ihn betraf, so schätzte ich ihn so ein, dass er professionell genug war, Persönliches nicht in den Unterricht einfließen zu lassen. Wenn es etwas gab, was meine Leistung möglicherweise schmälern oder verschlechtern konnte, dann war es, weil ich mch selbst nicht mehr wohl fühlte oder Angst hatte, aufzufallen.
    Es war das erste Mal für mich, dass ich in einen Unterricht ging, mit dem Wunsch, er möge vielleicht etwas schneller vorbeigehen, als möglich wäre. Selbst in Verteidigung gegen die Dunklen Künste hatte ich diesen Wunsch noch nie gehabt.
    Mir war also wirklich nicht wohl, als ich meine Tasche packte und mich vom Ravenclaw-Turm auf den Weg machte. Ich ließ mir mehr Zeit als sonst. Ich wollte pünktlich sein, aber auch nicht überpünktlich. Doch leider ließ mein Schulrythmus sich nicht so einfach umstellen. Was sonst immer mein großer Vorzug gewesen war, erwies sich diesmal als Verhängnis. Ich war der erste Schüler. Unschlüssig stand ich in der Tür, aber ich konnte jetzt unmöglich umdrehen und draußen auf dem Gang auf andere Schüler warten. Unangenehmer hätte die Situation nicht beginnen können.
    Einen Moment blieb ich noch stehen, wo ich war und schlich dann zu den Tischen."Guten Tag, Sir", sagte ich und versuchte, so selbstbewusst wie möglich zu klingen. Zumindest hatte ich den Vorteil, dass Professor Pennebaker zusehr in seine eigenen Gedanken versunken zu sein schien, um großartig Notiz von mir zu nehmen. Das konnte und wollte ich ihm auch gar nicht zum Vorwurf machen. Wieder wurde ich unschlüssig. Ich war es gewohnt, in der ersten Reihe zu sitzen und alle meine Professoren wussten das auch. Wenn ich mich weiter nach hinten setzen würde, wäre das natürlich auffällig. Und Auffälligkeiten wollte ich unter allen Umständen vermeiden. Also ließ ich mich wie gewohnt in der ersten Reihe nieder und holte meine Sachen hervor - Buch, Pergament, Tinte, Feder. Erst dann wandte ich meine Aufmerksamkeit der Tafel zu. Fast war ich geneigt zu lachen, als ich das Thema sah - Kommunikation. Das war ja der eigentliche Punkt gewesen, warum ich mit Professor Pennebaker gesprochen hatte; weil er und Jayden nicht miteinander kommunzieren wollten. Hatte Professor Pennebaker das Thema gewählt, um sich selbst ein wenig zu quälen oder stand es so, wie es dastand, im Lehrplan geschrieben? Wie dem aber auch sei - die Sache wurde dadurch nicht gerade leichter; für ihn wahrscheinlich genauso wenig wie für mich.
    Ich war pünktlich, sogar sehr pünktlich. Ich hatte es doch tatsächlich geschafft, dieses Schuljahr kein einziges Mal zu spät zu kommen. Da solle noch mal einer sagen, man könne sich nicht verändern. Allerdings war es mir auch unangenehm die Zweite zu sein. Da fiel man doch gleich mehr auf, wenn man den Raum betrat, oder etwa nicht? Aber da ich nun da war, musste ich auch nicht mehr länger an der Türschwelle stehen und Löcher in die Luft starren. Weder Orlando noch Professor Pennebaker würden mich in Stücke reisen, hoffte ich doch mal. Professor Pennebaker wirkte auf mich schon ein wenig unheimlich. Gut welcher Erwachsene hinterließ bei mir nicht diesen Eindruck? Aber Professor Pennebaker wirkte irgendwie immer so ernst, weshalb ich mich in seiner Gegenwart dann doch lieber still und unauffällig präsentieren wollte. Dabei fand ich Muggelkunde wirklich interessant, würde mir nur niemand glauben.
    Leise setze ich zu einem „Guten Mor“ an, verstummte, als der Tafelanschrieb in mein Blickfeld geriet und kratze mich am Kopf. Kommunikation! Ja genau mein Ding! An diesem Punkt, so dachte ich, hätte ich es wohl als Muggel, in einer Welt mit E-mails und Kurznachrichten wirklich einfacher. Ich bräuchte weder meine Stimme, noch Blickkontakt halten, könnte mich in meinen Worten weder verhaspelnd, noch stottern. Ja, ich könnte mich den ganzen Tag in mein Bett legen, mir die Decke über den Kopf ziehen, auf meinem Smartphone tippen und mehr Freunde haben als ich jemals zählen könnte. Ich wäre kein Außenseiter mehr. Wenn ich so darüber nachdachte, könnte ich doch gleich umdrehen, die Schule abbrechen und Muggel werden.
    Mein "Guten Morgen" immer noch nicht zu Ende gesprochen, suchte sich mir einen Platz, möglichst weit von vom Jack- Fiona Stammplatz entfernt und gab mich noch ein wenig meinen Gedanken hin. Hoffentlich mussten wir hierzu keine Gruppenarbeiten machen, so ganze ohne Niamh würde sich für mich kommunikationsschwachen Menschen nämlich niemand zu einer gemeinsamen Arbeit niederlassen. Laut Watzlawick heißt es zwar „Man kann nicht nicht kommunizieren“, doch brachte meine Art der Kommunikation doch so einige Nachteile mit sich. Denn wer wie ich überwiegend über die Nonverbale Ebene kommuniziert wird nicht selten missverstanden. Desinteresse, Respektlosigkeit und was weiß ich, was die Leute mit alle so unterstellen, wenn ich mal gerade wieder mehr auf den Boden starre, umherwippe und eigentlich nur in Einwortsätzen spreche oder sogar mitten drin abbreche. Genau! Mein "Guten Morgen" hing noch immer irgendwo in der Luft. Aber jetzt braucht ich es auch nicht mehr aufgreifen und zu Ende führen. Chance vertan, konnte nur noch besser werden. Mit einem leisen Seufzen, packte ich meine Sachen auf den Tisch und wartete. Schweigend natürlich.

    <3 Danke Tobias <3

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    Auf Unterricht hatte Abbie wenig Lust, wie immer eigentlich. Hoffentlich wird der Unterricht mal ein wenig spannender und sie hoffte immer nicht einzuschlafen, zumindest bei Muggelkunde nicht. Wenn es nach Abbie ginge dann würde sie in jedem Fach einschlafen und niemals mitarbeiten aber irgendwie musste sie ja über die Runden hier kommen. Wenn sie zu viele Punkte abgezogen bekam, hasste sie ihr gesamtes Haus und darauf hatte sie allerdings auch keine sonderlich große Lust. Immerhin wollten sie am Ende des Jahres die ganzen Punkte haben und den Pokal gewinnen, nicht?
    Mit dem Mundwinkel nach unten, betrat die Löwin den Raum und schaute sich um. Es war noch niemand spannendes da den sie kannte, also lies sie sich irgendwo in einer Ecke nieder und verschränkte die Arme vor ihrer Brust '' Guten Morgen, Sir'' fügte das Mädchen noch hinzu und schaute zu dem Professor, der schon auf die Schüler wartete. Na hoffentlich kamen auch coole Leute die Abbie kannte und nicht nur diese Langweiler die dem Unterricht folgen würden. Solche Menschen waren einfach nur Streber und Schleimer, die einfach eine gute Note bekommen wollten. So war Abbie nie gewesen, entweder sie sagte was sie wollte oder eben nicht. Wenn sie den Lehrer nicht mochte dann konnte sie dies sehr gut zeigen, hier allerdings wusste sie es noch nicht und lies sich indem Falle überraschen. Seufzend holte sie ihre Schulsachen raus und legte dann ihre Feder und ihr Pergament neben sich, so dass sie wenigstens vorbereitet aussah. Hatten sie Hausaufgaben auf? so etwas wusste sie immer nicht, da sie diese sowieso nicht machte und es ihr auch herzlich egal war. In ihrer Freizeit wollte sie nichts mit der Schule zu tun haben und dabei blieb sie dann auch.

    Muggelkunde stand an und dann auch noch bei dem vertrollten Pennebaker, welcher ihn und Fiona vergangene Woche im Wald erwischt hatte. Er hasste diesen Lehrer, wenn man so einen Arroganten und beurteilenden Mann, als Lehrer oder Professor nennen konnte.
    Er kam nur zur lieb von Fiona, welcher anscheinend die Hauspunkte doch ein wenig bedeuteten. Sie hatte sich in den letzten Tagen etwas zurück genommen und wurde leiser, ruhiger und auch ein wenig bedachter. Gut, der nächste Plan wurde auch schon geschmiedet, wie sie gemeinsam diesem Troll eins auswischen konnten, aber bis er soweit ausgefeilt war, würde es ein wenig dauern. Die Ideen sprossen nur so aus den beiden heraus, doch zuerst mussten sie verstehen, was diese killer Synapsen waren. Wahrscheinlich war es diese Erkrankung, welche von den Muggeln übertragen wurde, von welchen seine Eltern den Jungen gewarnt hatten. Immerhin wurde ihm schon, als kleiner Zauberer eingetrichtert das Muggel den Zauberern die Magie herausziehen können und somit Muggelgeborene Zauberer entstehen. Die Halbbluthexen, haben somit auch kaum noch Energie und waren deshalb schlechter als alle Reinblüter.
    Diese O'Lally konnte nur super Zaubern, da sie diese Killer Synapsen ganz arg besaß. Immerhin war sie ihr ganzes Leben von Muggeln umgeben. Das schlimmste was Jack im Moment jedoch dachte war, dass er mindestens ein Halbblut geküsst hatte, dies hatte ihn wahrscheinlich ganz viel Magie geraubt. Jedoch musste er es für seine Freundin Fiona tun! Jetzt wusste er wenigstens, auch wenn er es nicht ganz wahrhaben möchte, dass er in diese über beide Ohren verliebt sei.
    Das konnte ja noch was werden, aber er musste es geheim halten. Was würde passieren, wenn sie es herausfände? Das wollte er sich gar nicht ausmalen.
    Der Junge trottete in coolem Schritte Richtung des Klassenzimmers und hielt Ausschau nach gut aussehenden Kleidern. Er bräuchte mal wieder eine neue Jacke, seine sah langsam zu alt aus und irgendwo in Hogwarts wäre bestimmt die Perfekte für ihn auf zwei Beinen unterwegs. Auch wenn er gerade, nachdem der Morgen so Neblig war und der Himmel draußen nun mit Wolken überseht war, viele Jacken sah, konnte er jedoch keine gute erblicken.
    Enttäuscht stapfte er Ausnahmsweise Pünktlich zu der Holztüre und trat in das Zimmer ein. Schnurstracks bewegte er sich auf die letzte Reihe zu und versuchte den Professor nicht mit seinen Blicken umzubringen. Er hatte es ihm nicht verziehen!!! Das würde er niemals!
    Ende September war es gewesen und jetzt ist erst ein bisschen mehr wie eine Woche vergangen. Nein, die Wut brodelte immer noch in dem Jungen seine Adern. „Ich mache dich kalt“, nuschelte er nun an seinem hintersten Platz in der rechten Ecke vor sich her. Sein ganzer Körper bebte schon wieder vor Wut und am liebsten würde er dem Professor nun den Hals umdrehen. Jedoch hatte er Fiona versprochen erst etwas zu tun, wenn sie ihm das Startsignal vermittelte und dies konnte dauern!
    Meist schlug die Rothaarige dann zu, wenn es die Opfer schon längst wieder vergessen hatten und somit nicht damit rechneten. So wahrscheinlich auch bei diesem Professor!
    Er schnaufte in sich hinein, während er brav, für Fiona, seine Unterrichtsmaterialien auf den Tisch ausbreitete.
    „Verdammter Troll“, nuschelte er weiter, den Blick abwechselnd auf die Tür und das Pult gerichtet, wobei bei ersterem Hoffnung, dass seine geliebte Rothaarige eintrat und bei zweiterem ein dermaßen starker Hass in seinen Augen auf zischte, wo jeder Dachs nur so wegrennen würde.
    Er hasste diesen Professor so und wenn er nicht wegen Fiona hier wäre oder eben um endlich etwas über diese killer Synapsen zu erfahren, wäre er wahrscheinlich auch nicht aufgetaucht! Gerade von diesem Muggelfreund würde er nur ungern Unterrichtsmaterial annehmen oder etwas lernen. Nein, dieser Lehrer hatte keinen Deut Respekt von Jack Eduard erlangt. Hatte er doch im Wald absichtlich komische Geräusche gezaubert nur, um Fiona Angst ein zu jagen! Gut, ein bisschen hatte er selbst auch Angst gehabt, aber er würde seine Freundin beschützen, komme, was wolle. Und dort war es ja klar, bevor der Professor anwesend war, war kein Deut von Regung in diesem blöden Wald zu sehen, somit konnte da auch gar nichts um sie herum gewesen sein.
    Der braunhaarige Junge war sich sicher. Der Wald ist nur für die Feiern der Lehrer vorgesehen und das ist der einzige Grund, wieso er verboten war.
    Die Äußerungen und Ansichten des Charakters sind einzig und alleine dessen Ansichten und nicht die der Person dahinter! Wer damit nicht klar kommen sollte, meldet sich bitte oder hält sich von Postings mit diesem Charakter fern.




    Danke Emily T.
    Ein Lächeln lag auf den Lippen von Emily, während sie durch die Gänge vorbei an ihren Mitschülern, welche nun scheinbar an diesem trockenen Nachmittag frei hatten, trat. Die ihr entgegen kommenden Schüler wurden immer weniger und bald war sie an der Tür des Raumes, in welchem nun ihr Unterricht stattfinden würde, angekommen. Muggelkunde! Das Fach, an welchem sie nicht nur eine große Interesse aufzuweisen hatte, sondern auch schon ein paar Vorkenntnisse aus ihrem eigenen Leben mitbrachte. Schließlich war ihre Mutter ein Muggel, weshalb natürlich nicht alles in dem Haushalt der Thompsons mit Magie geregelt werden konnte. Und um genau zu sein, wollte das die Thompsons auch gar nicht. Da ihre Mutter sowieso nicht in der Lage war auf Magie zurückgreifen zu können und ihr Vater versuchte aufgrund dieser Tatsache möglichst unabhängig von dieser Magie zu leben, wurde bei den Thompsons nur selten zu den Zauberstab gegriffen. Vorsichtig öffnete die Hufflepuff die Tür und trat ein paar Schritte in die Klasse, ehe sie stoppte und ihrem Blick durch den Raum schweifen ließ. Nicht weit von ihr entfernt saß ein Viertkässler aus dem Haus der Slytherins, welcher seine Augen mit einem von Hass erfüllten Ausdruck von der Tür zu dem Pult richtete. Eine leichte Gänshaut bildete sich auf ihren Armen, auch wenn die Dächsin sich sicher war, dass dieser Hass ihr galt. Schließlich kannte er sie nicht einmal und hatte deswegen kein Grund schon vorher so einen Hass zu empfinden. Wobei sie natürlich zugeben musste, dass viele Schüler - vorallem die aus dem Haus der Schlangen - von Vorurteilen gegenüber den Hufflepuffs geprägt waren. Als die Tür hinter ihr zufiel, zuckte die Brünette kurz zusammen, ehe sie sich auf den Weg zu der ersten Reihe - möglichst weit weg von dem gruseligen Slytherin - machte. In dieser hatten bereits zwei Schüler aus ihrem Jahrgang - ein Ravenclaw, welcher soweit sie sich richtig erinnern konnte Orlando hieß, und Lyanna, eine Löwin mit der sie schon wenige Male in Kontakt gekommen ist - Platz genommen. Die Brünette lächelte ihren Klassenkameraden kurz freundlich zu, ehe sie sich auf den Platz neben der Gryffindor auf einem Stuhl fallen ließ. Während sie ihre Schulsachen aus ihrer Tasche herausholte, begrüßte sie Lyanna und Professor Pennebaker mit einem kurzen "Guten Morgen", welches jedoch ein wenig zu leise gesprochen wurde, als dass der Professor ihre Worte verstehen konnte.
    Muggelkunde! Pah. Fiona besuchte dieses idiotische Fach nur weil Jack es gewählt hatte, um eines Tages die Herschafft über die Muggel zu erlangen. „Du musst deinen Gegner kennen“ pflegte Fionas Mutter zu sagen und sicherlich hatte sie damit Recht. Fiona konnte jedoch Jacks Hass gegenüber Muggeln nicht nachvollziehen, war sie doch selbst Halbblut, was Jack besser niemals erfahren durfte. Jack vermutete, dass diese Killersynapsen, welche laut Pennebaker ihr Gehirn auffraßen, von Muggeln kamen. Wäre dieser Professor der zu allem Übel auch noch Muggelkunde unterrichtete, verabscheute sie doch jede einzelne Minute in dessen Gegenwart, nicht ein so fürchterlicher Tyrann, hätte sie ihn einfach mal danach gefragt. Aber mit Pennebaker sprach man besser nicht, sonst zog er nur wieder aus irgendeinem nichtigen Anlass Hauspunkte ab. Wie der Nachts überhaupt noch schlafen konnte, nachdem er Jack und Fiona derart ungerecht behandelt und Sltyherin sämtliche Hauspunkte gestohlen hatte? Nur ein irrer, grausame Mann, könne diese Tat mit seinem Gewissen vereinbaren. Pennylein war doch einfach nur neidisch. Oder! Dieser Gedanke war Fiona gestern Abend gekommen. Er hatte etwas zu verbergen. Vielleicht war Pennebaker gar nicht Pennebaker, sondern ein gesuchter Schwerverbrecher, der mithilfe des Vielsaftrankes die Gestalt des Professors angenommen hatte. Und im Wald hatte er einfach Angst bekommen, die beiden hätten, seinen Vorrat entdeckt und sich daran bedient. Es musste doch eine Erklärung für diese vollkommen übertriebene Reaktion, diesen willkürlichen Machtmissbrauch geben. Nicht mal einen Funken Mitleid hatte er den Schülern gegenüber gezeigt, als er ihnen die Diagnose "Killersynapsen“ übermittelte. Es gab jedoch noch eine weitere Theorie. Laut Schülerzeitung war der alte Sack mit der Löwenoma zusammen. Sicherlich hatten sie die beiden in den Wald zurück gezogen und wurden bei einer äußerst intimen Angelegenheit gestört.
    Unmotiviert und mit einem langgezogenen Gähnen betrat Fiona den Klassenraum, würdigte den Professor keines Blickes, stolzierte an diesem vorbei und zunächst auf Abbie zu. „Hallo Abbie“ lächelte Fiona die Löwin kurz an, lief dann jedoch weiter zu Jack, ließ sich neben ihn auf den Stuhl plumpsen. Es verstand sich von selbst, dass Jack und sei beieinander saßen, sofern sie gemeinsam Unterricht hatten. Aber Abbie war auch cool und die beiden Mädchen hatten vereinbart öfter miteinander abzuhängen. Nun galt es aber diese Stunde zu überstehen, die nur unendlich langweilig werden konnte. Seit dem Vorfall im Wald hielt Fiona sich deutlich zurück, gab zumindest vor daraus gelernt zu haben, verzichtete auf offenen Provokationen und arbeitete vereinzelt sogar mit. Selbst Jack schaffte es sich zusammen zu reißen, wenn es ihm auch deutlich schwerer als Fiona zu fallen schien. Jack wurde lediglich mit einem Grinsen begrüßt, hatten sich die beiden doch schon den ganzen Morgen gesehen und weiter an ihren Racheplänen geschmiedet. Kurz überflog die Schlange das heutige Thema, zuckte mit den Schultern und legte ihren Kopf auf der Tischplatte ab. Das schrie förmlich nach Langeweile.

    @Abbie Blackburn wird begrüßt, neben @Jack Eduard McGourmac Platz genommen und ganz viele Gedanken über den Professor gemacht

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Fiona O`Sullivan“ ()

    Anima betrat das Klassenzimmer. Ihre silber-blonden Haare hatte sie wie immer zu einem zerzausten Dutt hochgesteckt, aus dem sich mittlerweile schon ein paar Strähnen gelöst hatten und ihr blasses Gesicht umrahmen. Vor dem Lehrertisch blickte sie kurz auf. »Guten Tag Sir.« Sie bahnte sich einen Weg zu letzten Reihe und ließ sich auf einen Platz am Fenster fallen.
    Die Sonne ließ ihre Augen in einem fast bernsteinfarben Braun schimmern. Trotzdem wirkten ihre Augen seltsam kalt. Sie begann ihre Sachen auszupacken und sah sich dann um. Die meisten Schüler kannte sie nur vom sehen, wenn überhaupt. Ihr Blick blieb an einem Jungen hängen, der irgendwie grimmig oder sogar wütend schien. Sie war sich nicht ganz sicher, aber sie glaubte das er ein Slyserin war. Zugerne hätte sie gewusst, warum er so verbissen aussah, aber das war schließlich nicht ihre Angelegenheit.
    Sie zog ihren Federkiel hervor und kitzelte auf einem Pergamentstück herum, um die Zeit bis zu Stundenlangen tot zu schlagen. Nach ein paar Minuten blickte sie von dem Pergamentstück ein Wolf an. Sie betrachtete das Bild einen Moment und ließ es dann in ihrer Schultasche verschwinden.
    Ruhig verhielten sich seine Schüler an diesem Tag. Ungewöhnlich ruhig, wie man hätte bemerken können, obgleich der Lehrer an seinem Platz am Schreibtisch kaum einen winzigen Augenmerk auf den Klassenraum legte. So dann sollte es ihm recht sein, verhielten sich die Schüler weiterhin ruhig, hielten sie sich an die allgemein bekannten Regeln und schlugen anderweitig auch weniger quer als sonst. Als sonst. Welch seltsame Formulierung in Anbetracht all der Veränderungen, welche die Mauern der Schule, die Gänge und all das Leben innerhalb dieser in den letzten Wochen durchzogen hatten - eine Veränderung, zu der sie gezwungen worden waren, wie der Lehrer dachte und sich sicher war, dass die Verwandlung der Veränderung sodann noch längst nicht abgeschlossen war. So weit, so gut. Am heutigen Tag, in der heutigen Unterrichtsstunde sollte es sogleich ebenfalls um Veränderungen gehen, eher bezeichnend den technischen Fortschritt der Welt, die den Mauern von Hogwarts gänzlich fremd war - oder andersherum gedacht, da doch die Gedanken der Muggel insofern von der magischen Welt zu kontrollieren waren, dass es diesen kaum merklich auffiel, dass sie inmitten einer Reihe von Menschen lebten, die zum Putzen der Wohnung oder gar zum Kochen des Abendessen zum Einen weniger Handgriffe benötigten als üblich als auch, dass zum Anderen die magischen Einwohner einer jeden Stadt, eines jeden Dorfs sich zuweilen der Magie ihres Zauberstabes bedienten. Mit diesem Gedanken erhob sich der Lehrer von seinem Platz am Schreibtisch. Bedächtig lief er um diesen herum, strich dabei unmerklich mit den Fingerspitzen seiner linken Hand über das glatte Holz - eine instinktive Handlung, die daher rührte den Boden unter den Füßen unter keinen Umständen zu verlieren. "Ich wünsche Ihnen allen einen angenehmen Nachmittag. So, wie Sie hier versammelt sind." ließ er streng verlauten und hob seinen Blick erst vom Boden als er die vordere Kante des Schreibtisch erreicht hatte; elegant lehnte er dagegen, die Füße an den Knöcheln übereinander gelegt, die Arme gehoben, um diese vor seiner Brust zu verschränken. Müde wirkte er an diesem Tag, müde und ungewöhnlich unruhig; nach außen, wie auch nach innen gerichtet. "Möglicherweise haben Sie die heutigen Themen bereits an der Tafel hinter mir betrachtet - eingehend und konzentriert. Und sollten Sie diesem Reflex bisweilen noch nicht gefolgt sein, so kann ich Ihnen allen nur raten augenblicklich damit zu beginnen, denn wir sollten nicht unnötig Zeit verlieren." Unter andere Umständen, James wusste dies und er konnte es ebenso hören, wäre sein Unterton weniger hart und unbarmherzig gewesen. Unter anderen Umständen hätte er mit Ende seiner Bemerkung ein merkliches, freundliches Lächeln in seine Züge gleiten lassen; so nicht an diesem Tag, so nicht unter den gegeben Umständen, die ihn dazu veranlassten seinen Zauberstab auf dem Jackett zu ziehen, um diesen in Richtung der Tür zum Klassenzimmer zu halten, so dann diese ohne jede Vorwarnung zurück in die Angeln sprang. Im Ansatz möglicherweise einen Hauch zu laut, doch ebenso letztlich kaum der Rede wert. Im Folgenden und der Lehrer hoffte für seine Schüler, dass sich alle an dieser Stelle den Notizen an der Tafel widmeten, stieß er sich grober Bewegungen vom Schreibtisch ab, ließ seinen Zauberstab zurück unter sein Jackett gleiten und begann durch die Gänge zu schleichen; seinen Blick hielt er auf die Tür gerichtet, obgleich seine Arme nunmehr nicht vor der Brust verschränkt waren, sondern seine linke Hand - jene, die er zum Schreiben und Zaubern benutzte - in die dazugehörige Hosentasche glitt während die rechts Hand samt dem Arm unnütz, fast schon lästig an seinem Körper hing. "Kommunikation." Laut schallte dein dunkler Unterton durch den Raum, floss durch die Stuhlreihen der Schüler, so dann sein Blick sich an dieser Stelle von der Tür löste, die Beine des Lehrer ihn jedoch weiterhin durch die Reihen trugen. Hier und da betrachtete er den einen oder anderen Schüler, die eine oder andere Schülerin, obgleich er in der Wahl ihrer Sitzplätze zum Einen ein Muster zu erkennen glaubte und zum Anderen an eine wahllose Qual einer Entscheidung dachte. Am heutigen Tag sollte es vollkommen gleichgültig sein, inwieweit die Schüler in ihren angestammten Gruppen Platz nahmen, wohl sortiert nach den Farben der vier Häuser; bedauerlich, wie der Hauslehrer fand, da er einfach kein Freund von festgelegter Kartierung innerhalb einer Gesellschaft war - so auch kein Freund der vier Häuser, die es in Hogwarts zu finden gab. Im Allgemeinen war dies bekannt, weil der Lehrer aus diesem Denken wahrlich kein Geheimnis machte, diese Meinung allerdings auch kaum alltäglich vor sich her trug, so dass man ihm diese hätte von der Nasenspitze ablesen können. "Kommunikation ist vielschichtig und bedeutet frei übersetzt auf dem Latein - teilen, mitteilen, teilnehmen lassen oder auch vereinigen. Üblich ist hierbei ist eine soziale Handlungen zwischen mehreren Menschen, obgleich Kommunikation letztlich nicht nur das menschliche Individuum betrifft." Der Lehrer unterbrach sich in seinem Reden, unterbrach sich in seinen Bewegungen und ward so dann auf Hälfte des Klassenzimmer inmitten der Stuhlreihen der Schüler stehen geblieben, wandte sich der Tafel zu und fixierte diese strenger Züge. "Sie sollten sich dies möglicherweise notieren." Lediglich eine kleine Erinnerung an den letzten Punkt der heutigen Tagesordnung, auf die der Lehrer am Ende der Stunde spontan zurück greifen würde oder aber sich dazu entschied den Punkt entfallen zu lassen. "Wenn wir über Kommunikation reden --", fuhr Pennebaker fort nachdem er sich großzügig geräuspert hatte, um ausreichend Gehör der Schülerschaft zu erlangen, "-- ergeben sich zahlreiche, verschiedene Zugangspunkte der bestehenden, verallgemeinernden Definition. Kommunikation betrachten wir als Austausch, doch Kommunikation ist nicht immer an verbale Handlungen geknüpft --", worauf der Lehrer an dieser Stelle hinauswollte, sollte wohl so dann allen pfiffigen Schülern im Raum klar sein, wenn sie denn die komplette Zusammenfassung der zu behandelnden Themen der heutigen Stunden gründlich gelesen hatten, "-- denken Sie über Wege und Mittel der magischen Kommunikation nach. Welcher Art von Kommunikation bedienen wir uns im alltäglichen Leben und welche Probleme ergeben sich möglicherweise daraus." Erneut schaute er in die Runde und konnte nicht verhindern seinen Blick einen Augenmerk zu lang auf die Herrschaften O'Sullivan und McGourmac zu richten; eine Säule des respektvollen und höflichen Umgangs zwischen Lehrern und Schülern hatten die beiden Slytherin bereits vor geraumer Zeit eingerissen, so dann gab es in der Kommunikation des Hauslehrer zu den beiden Schülern noch zwei weitere Säulen, deren Einbruch streng abzuraten war, ohne dass Pennebaker die beiden Spezialisten im Besonderen darauf hinwies. "Und in Bezug auf das Fach - denken Sie über Wege und Mittel der Kommunikation der Muggel nach; worin liegen die Unterschiede zu unserer Welt und bitte erläutern Sie mir etwaige Vorteile und bestehende Nachteile. Nacheinander. Jeder für sich und wenn Sie sich alle ruhig verhalten und nicht vergessen sich die Gedanken Ihrer Mitschüler zu notieren, bin ich möglicherweise gewillt Ihnen allen gleichermaßen konzentriert zuzuhören -- in Hinblick auf den letzten Punkt der heutigen Tagesordnung."

    //Emma Wiltshire ist für die Stunde entschuldigt. Anderweitig ist die Aufgabenstellung selbsterklärend. Bitte Hand- und Wortmeldung in einem Post abarbeiten. Wenn ihr redet, müsst ihr nicht aufstehen, sondern könnt sitzen bleiben. So dann hat der Unterricht begonnen, die Tür ist geschlossen und niemand braucht mehr den Raum zu betreten.

    @Fiona O`Sullivan
    @Jack Eduard McGourmac
    @Lyanna Silverstone
    @Abbie Blackburn
    @Emily L. Thompson
    @Anima Wintbreath
    @Orlando Berkley

    <3


    Zu meiner Erleichterung, denn wie sollte man mehr auffallen, als dass man alleine an einem Tisch saß, erbarmte sich Emily meiner und nahm mir zumindest ein wenig des Gefühls der Verlorenheit. Ich würde nicht sagen, dass ich Emily kannte oder mir in irgendeiner Weise eine Meinung über sie gebildet hätte, lediglich ihre Freundschaft zu Niamh, spannte über Umwege ein zarten, unscheinbaren Faden zwischen uns. Kurz sah ich auf, als sie sich neben mich setze, lächelte und nickte ihr sanft zu. Mir war gerade nicht zum Reden zu Mute, meine Aufmerksamkeit noch immer auf den Tafelanschrieb gerichtet von dem mich bisher nur das Erscheinen meines persönlichen Albtraums Jack, ein wenig abzulenken vermochte. Bisher wusste ich nicht, wie ich das laufende Schuljahr, unter den gehässigen Blicken, abwertenden Kommentaren sowie der einschüchternd Aura des Slytherin überstehen sollte und gab mich erneut dem Gedanken hin, meine Sachen zu packen und einfach zu verschwinden. Vollkommen in meine Gedanken versunken, auf dem Weg mich in mich selbst zurückzuziehen, eine unsichtbare Mauer um mich herum zu errichten, schreckte ich auf und stieß im Zuge dessen mit meinem Ellenbogen an die Tischplatte. Mir erschien es beinahe so, als stünde Professor Penebaker mit einem Lautsprecher direkt neben mir und seine ersten Worte verpufften irgendwo zwischen Ohren und Hirn. Lediglich das schmerzhafte Ziehen im Arm, ausstrahlend von meinen soeben geprügelten Ellenbogens verdeutlichte mir, dass meine Wahrnehmung keineswegs einem Traum entsprang, sondern tatsächlich in diesem Moment passierte. Faszinierend wie ich es immer wieder schaffte innerhalb kürzester Zeit vollkommen zu versinken, aber auch beängstigend. Beängstigend empfand ich, heute im Besonderen, das Auftreten unseres Professors und instinktiv rutschte ich auf meinen Stuhl ein wenig nach untern, um nicht zur Beute des Raubvogels zu werden. Auf mich wirkte er überaus kühl, distanziert und vermittelte den Eindruck, als beurteile er uns Schüler einzig nach Noten und Leistungen und denke in den durch die Häuserzuteilung vorgegeben Schubladen. Betrachtete man mich aus dieser Perspektive, kannte er bestenfalls nicht mal meinen Namen, nahm mich lediglich, als irgendeine Schülerin unter vielen war. Womöglich mochten meine Schuluniform und mein dazu vollkommen unpassendes Verhalten im Unterricht auch kurze Momente der Irritation hervorrufen, diese dann jedoch zu Gunsten repräsentativer Adler wie Orlando wieder zu Seite schieben. Im schlechtesten Fall und hier wagte ich zu bezweifelt, dass ich aufgrund der eben erwähnten Punkte ausreichend Interesse hervorrief, mochte er meine Qualitäten als impulsive, unbedachte Löwin mit dem Talent mich selbst in Schwierigkeiten zu bringen erkannt haben und eben darauf reduzieren. Denn mir fehlte, im Gegensatz zu einiger meiner Mitschüler eine herausragende Eigenschaften um jene zu kompensieren. All dieser Überlegungen wiederum, riefen in mir Unsicherheit, beinahe schon Angst hervor wodurch sich meine charakterlichen und schulischen Schwächen verstärkten, Pennebakers Wahrnehmung bestätigt und verstärkt wurden und sich der Kreis letztendlich schloss. Und heute gab er eben dieser Meinung den letzten Schliff. Seufzend griff ich zu meiner Feder, kritzelte hier und da die eben gehörten Worte nieder. Das Pergament vor mir, zeugte bereits jetzt von dem Chaos in meinen Kopf und nur in mühevoller Kleinarbeit könnte ich im Laufe der nächsten Tage, die wirr verstreuten Worte und Sätze sortieren und sinnvoll zusammen fügen. Hinzu kamen meine eigenen wirren Gedanken, welche immer wieder durch meine negativen Gefühle durchkreuzt wurden. Unserer Wege der Kommunikation? Nun im Grunde bedienten wir uns ebenso wie die Muggel unserer aktiven Sprache, verliehen ihr durch Stimme, Tonlage und Betonung Ausdruck. Unterstrichen, ersetzten oder widersprachen unseren Worten durch Mimik und Gestik. Oder aber, hier galt ich wohl als Meisterin, teilten uns durch beharrliches Schweigen mit. Höchst anfällig für Missverständnisse wie ich nur zu gut wusste. Doch, um auf unsere magische Welt zu kommen, fiel mir zunächst Eulenpost ein. Mit einer Eule sei nebenbei angemerkt, sprach ich mehr als mit dem Großteil meiner Mitmenschen. Kommunikation per Brief und Eule setze die Fähigkeit voraus Lesen und Schreiben zu können, es sei denn und dies wünschte ich niemanden, man bekam einen Heuler. Abgesehen von der Blamage, welche der Empfänger ausgesetzt war, ein bequemer Weg des Versenders seinen Meinungen und Gefühle Ausdruck zu verleihen ohne dem Anderen in die Augen sehen zu müssen. Ohne und hier fand ich den eigentlich Nachteil an dieser Kommunikation, die Reaktion des andern zu beobachten und eventuell seinen Worten Einhalt zu gewähren, sollte diese doch zu weit gehen. Wohl konnte es auf diesem Weg auch zu Missverständnissen kommen, der Empfänger hatte in diesem Moment nicht die Möglichkeit sich zu äußern und reagiert unter Umständen mit Wut und Trotz auf die erhaltende Botschaft. Dann lieber Briefe in schriftlicher Form. Eulen könnten abgefangen und die Briefe von Fremden Personen gelesen werden. Nun, nur zu gut, dass ich in der Regel nichts Wichtiges mitzuteilen hatte. Niemand würde sich für meine Briefe interessieren. Netterweise hatten wir eine derart bissige Eule, dass wohl nicht mal Jack Gefallen daran finden würde, meine Briefe abzufangen. Ein weiterer Nachteil: nicht jeder konnte sich mit den gefiederten Tieren anfreunden und Eulen machten Dreck. Wohl eines der Gründe, weshalb man im Zaubereiministerium auf sogenannte Memos umgestiegen war. Innerhalb es Schlosses ließ sich vermutlich auch auf unsere zahlreichen Porträts als Bote zurückgreifen. Himmel, mit Ausnahme der fetten Dame, um die ich nicht herum kam, hatte ich mich noch nie mit einem Porträt unterhalten. Würde mich nicht wundern, sollte der ein oder andere daran zweifeln, ich könnte überhaupt sprechen. Sprechen, Sprache. Wie viele verschiedene Sprachen es gab, welche zwischen den Angehörigen verschiedener Nationen und Spezies Barrieren aufbauen konnten. Nun, dieser Gedanke erschien mit dem heutigen Thema nicht ganz passend. Muggel! immerhin befand ich mich in Muggelkunde. Da gab es diese Telefone. Telefone waren mir unfassbar unheimlich. Der Gedanke mit jemanden zu sprechen, den ich nicht sehen konnte, behagte mir nicht. Dieser jemand könnte Grimassen schneiden, mich ins Lächerliche ziehen oder sich gar als jemand andres ausgeben, ohne das ich es merkte. Und dann, hatten die Muggel eben noch die Möglichkeit Briefe zu verschicken, per Post. Da erschienen mir unsere Eulen doch zuverlässiger und vertrauenswürdiger. Und hiervon hielt ich dann trotz aller Vorteile großen Abstand, gab es noch diese Computer und tragbaren Telefondinger zum Nachrichten verschicken. Mein Onkel erklärte immer wieder den Nutzen. Nachrichten kämen nur wenige Sekunden später beim Empfänger an, und man könne auch Bilder und Videos verschicken. Nachher explodierte noch so ein Ding und dann? Angeblich konnte man über diese Computer Dinger den anderen auf dem Bildschirm sehen. Dies stellte ich mir ähnlich wie einen Zwei-Wege-Spiegel vor, nur eben mit Explosionsgefahr. Ich wäre wohl doch ein schlechter Muggel und würde beim Segeln durchs Internet unter gehen. Ziemlich viele Gedanken, die mir durchs Hirn huschten, doch keiner schien mir wirklich besonders originell oder es wert zu sein den Andern mitzuteilen. Selbst wenn, scheiterte ich daran, dass ich um meine Gedanken mitzuteilen sprechen müsste. Nein, die Anderen hier im Raum hatten sicherlich weitaus bessere Gedanken als ich. Und Professor Pennebaker, um wieder auf diesen zurückzukommen, erschien mir nur an wirklich intelligenten Gedanken interessiert. Nun, ich würde mich wohl im Weiteren darauf konzentrieren, eben diese intelligenten Gedanken zu notieren.

    // irgendwie recht viel geworden, dafür das Ly nur denkt und nichts spricht. Hoffe es ist nicht zu viel

    <3 Danke Tobias <3
    Ich wusste nicht, ob die anderen es wahrnahmen; aber ich tat es - oder glaubte zumindest, es zu tun: dieser Professor Pennebaker war nicht der Professor Pennebaker, den ich vom letzten Jahr kannte. Einem Unbeteiligten mochte es nicht auffallen, aber ich glaubte, es besser zu wissen. Er hatte ein wenig von seiner üblichen Contenance verloren und tat sich schwerer damit als sonst, die Fassung zu behalten. Es lag an seiner Ausstrahlung. Diese Mischung aus Selbstbewusstsein, Wohlwollen, Disziplin, und dieser goldene Mittelweg aus Nähe und Distanziertheit zu seinen Schülern - das alles hatte einen kleinen, scharfen Riss bekommen.
    Natürlich hatten wir uns seit dem letzten Sommer alle verändert. Es wäre abartig, wenn niemand von uns irgendwelche Spuren mit sich getragen hätte. Aber jetzt, an diesem hellen freundlichen Oktobernachmittag, wo er sich in seiner gewohnten Umgebung befand und genau das tat, was er am liebsten tat (Schüler unterweisen), hätte man annehmen können, er wäre wieder genauso, wie wir ihn immer gewohnt waren. Zu fünfundneunzig Prozent mochte das auch stimmen; aber da waren eben diese lästigen übrigen fünf Prozent, die in so krassem Gegensatz zu dem weitaus größeren Teil von Professor Pennebaker standen und darum auch stärker abstachen. Es konnte nicht nur an der Sache mit Anschlag liegen - da steckte mehr dahinter, nämlich Jayden. Und zum Teil wohl auch ich.
    Als ich mir die Aufgabe noch einmal durchlas, beschlich mich erneut ein unangenehmes Gefühl. War das Thema zufällig, vorgegeben oder wollte er sich selbst ein wenig bestrafen? So weit hatte er sich noch unter Kontrolle, dass ich keine Antwort darauf finden konnte. Ich war verunsichert, wie ich mich verhalten sollte. Es wäre natürlich das Einfachste gewesen, der brave Schüler zu sein und ein paar Antworten von mir zu geben. Doch weil ich zu meinem Leid etwas mehr zu wissen schien, als die anderen, bestand natürlich die Gefahr, dass Professor Pennebaker aus meinen Aussgen irgendwelche Zweideutigkeiten heraushören würde. Ich machte mir also zunächst einmal Notizen, schrieb auf, was er sagte und machte mir dann so meine eigenen Gedanken. Schließlich hob ich meine Hand. "Die Art der Kommunikation, die sowohl von Muggeln als auch von Magiern am meisten genutzt wird, ist, glaube ich, der Brief. Die Briefe der Muggel sind zwar heutzutage hauptsächlich elektronisch abgefasst und nicht handschriftlich, wie bei Magiern, aber beide sind geschrieben. Wir versuchen in geschriebenen Sätzen, das zu formulieren, was wir mit dem Mund nicht ausdrücken können." Ich machte eine kurze Pause und überlegte mir meinen nächsten Worte sehr sorgfältig. "Manchmal ist es wohl besser, etwas zu schreiben, als etwas zu sagen. Bei einem Brief lässt man den ... den Worten sozusagen Raum, um für sich selbst zu sprechen; ohne Betonungen, Gesten, Mimik oder Haltung. Einen Brief kann man außerdem immer wieder lesen. Er ... er ruft Erinnerungen wach und ... gibt einem die Möglichkeit, sich mit sich selbst zu vergleichen. Vielleicht weil ein paar Wochen schon ausreichen, wenn mann den Brief dann ein zweites Mal liest und man feststellt, dass man plötzlich anders über die Sache denkt, als beim ersten Mal." Für den Anfang wäre es das von meiner Seite aus gewesen. Ich hatte mich bemüht, keine Zweideutigkeiten in meine Worte zu legen. Mir wären noch andere Dinge bezüglich des Themas 'Kommunikation' eingefallen; aber ich wollte nicht auf einmal alles herunterrasseln, was ich wusste und meinen Schulkameraden benfalls eine Chance auf Mitarbeit geben.
    Da wirkte, jemand äußert schlecht gelaunt. Wohl eine Begleiterscheinung des Alters oder eine Nachwirkung des Waldausfluges. Womöglich hatte Jack Recht in der Annahme der alte Pennebaker habe sich gewünscht von den beiden mitgenommen zu werden, wurde eben doch während eines romantischen Akts mit der Löwenoma gestört oder hatte sich mit den Killersynapsen infiziert. Letzteres würde ihm gerade Recht geschehen und es blieb nur zu hoffen, das die kleinen Parasiten bei ihm besonders grausam zuschlugen. Vielleicht führte dieser Beruf früher oder später auch einfach dazu übellaunig und unausstehlich wie die dieser Flynt zu werden. Dabei machten sich die Lehrer doch selbst das Leben schwer. Niemand hatte sich gezwungen dämliche Regeln zu erstellen, auf deren Einhaltung zu pochen und sich jedes Mal aufs neue irgendwelche idiotischen Strafen auszudenken.
    Fiona lehnte sich auf ihren Stuhl zurück, gähnte und ließ sich noch weitere Optionen durch ihren Kopf gehen. Pennylein wollte einfach mit seiner Macht spielen, ein wenig einschüchtern oder fand das Thema der heutigen Stunde selbst einfach nur unglaublich langweilig. Kommunikation? Aber wirklich! Bestimmt hatte der Alte sich gestern betrunken, war heute Morgen mit dröhnenden Kopfschmerzen aufgewacht und hatte sich hastig ein Thema aus den Fingern gezogen. Selbst Schuld, wenn man sich dazu entschied, an derart langweiliges Fach zu unterrichten. Wie nicht anders zu erwarten, ergriff eines dieser Adlerküken das erste Wort, redete eben so geschwollen wie der Adleropa und schien sich allen anderen im Raum überlegen zu fühlen. Absolut unausstehlich! Fehlte nur noch, das Pennylein begeistert in die Hände klatschte, freudestrahlend auf seinen Liebling zulief und ihm liebevoll in die Wangen kniff. Da hatte man als Schlange und Feindbild kaum eine faire Chance. Briefe! Auf diese langweilige und in beiden Welten vorkommende Möglichkeit der Kommunikation wäre selbst ein Troll gekommen. Dieser Gedanke war es noch nicht einmal Wert eine Feder in die Hand zu nehmen und wie geheißen niederzuschreiben. Doch, und diesem Plan versuchte Fiona treu zu bleiben, wollte sie einen guten Eindruck hinterlassen und zwang sich doch dazu mitzuschreiben. Weder ordentlich, noch besonders ausführlich, aber mehr als sie in den Jahren zuvor zu Pergament gebracht hatte. Und eben aus der Motivation heraus, diesen guten Eindruck zu verstärken und dem Professor zu zeigen, dass sie sich keineswegs von ihm einschüchtern ließe, hob Fiona die Hand, fest entschlossen etwas beizutragen. "Ich weiß“ begann Fiona, machte eine Pause und blickte sich im Raum um. Alle Anwesenden sollten den nun folgen Worten aufmerksam folgen, ihnen Bewunderung schenken und endlich erkennen, dass Fiona all den anderen hier überlegen war. „Muggel benutzen Telefone !“ So ein Telefon besaß ihre Oma, daher wusste Fiona genau von, was sie sprach „und mit so einem Apparat werden Töne an ein anderes Telefon übermitteln. Wenn ein Muggel in sein Telefon spricht, kann ein Muggel mit einem andren Telefon jedes Wort hören“ Fiona hatte selbst schon einmal telefoniert und fand diese Dinger überaus nützlich. „Dabei ist es vollkommen egal, wie weit das andere Telefon weg ist. Muggel können also selbst mit Menschen sprechen die sich aktuell in Amerika oder China befinden: Man muss nur die richtige Nummer wählen, darauf hoffen der andere hört sein Telefon klingeln hört und geht ran“ mit einem zufriedenen, selbstgefälligen Grinsen taxierte sie den Professor und lehnte sich ein wenig nach vorne. Eines war sicher. Pennekaber musste begeistert sein, würde Fiona umgehend 100 Hauspunkte und ein Ohnegleichen verleihen. "Ich finde die Dinger echt nützlich. So kann ich umgehend Antworten und muss nicht eine Ewigkeit auf einen Brief warten. Richtige Gespräche kann ich führen, stundenlang quatschen". Kurz blickte sie zu Jack. Hätte Jack ein Telefon, würde sie in den Ferien jeden Tag mit ihm sprechen. Jeden noch so dummen Gedanken sofort mit ihm teilen, Streiche aushecken und Pläne schmieden.
    Was für ein Tag... immer mehr Schüler betraten das Klassenzimmer und setzten sich auf die leeren Plätze. Als Fiona hereinkam, hüpfte sein Herz auf, er rückte sich etwas cooler aussehend auf seinem Sitz zurecht und nickte ihr ebenfalls zu, als diese ihn begrüßte. Da war sie, sie, die die Stunde etwas erträglicher machte und seine Zeit somit als nicht ganz so verplempert erscheinen mag. Dieses Fach war der größte Fehler, den der Junge in Hogwarts jemals gemacht hatte. Langweilig, blöde und keinesfalls zum Erlernen des Quälens der Muggel. So gerne, hätte er stundenlang über Foltermethoden, Probleme des Muggelaufkommens und eben auch über die Killersynapsenübertragung gesprochen, doch was hatte ihn erwartet? Liebe zu den Muggeln und ihre überaus merkwürdige Lebensweise. Nein, so hatte er sich dieses Fach nicht vorgestellt, aber jetzt musste er durch, dieses durchaus schreckliche Fach ertragen. Jedoch hatte er Fiona, welche nun gelangweilt ihren Kopf auf der Tischplatte liegen hatte und dem langweiligen Thema entgegenblickte. Kommunikation, sprach nicht jeder gleich? Jeder sprach mit dem Mund und das war es. Alle schrieben Briefe... dies waren die wenigen Gemeinsamkeiten, welche der Junge durchaus nicht leiden konnte. Es war erbärmlich, ja erbärmlich das die Mächtigen Zauberer keine bessere Kommunikationsart entwickelt hatten, als diese jämmerlichen Muggels.
    Die Stimme des Professors riss den Jungen aus seinen Gedanken. Der Unterricht begann, los in das Thema der Folter.
    Zuerst begann der Pennebaker komische Sachen zu erzählen, irgendwelche Übersetzungen. Natürlich hörte Jack sowieso nicht hin. Wieso denn auch? Jeder konnte auf Hogwarts sprechen und das hieß wohl auch, dass niemand, wirklich niemand bei diesem Kaudawelsch zuhören müsste. Jedoch sah dies der Professor anders, schon alleine seine Aufforderung dies zu notieren, ließ den Jungen auf schnaufen. Nein, für diesen Professor würde er kein Haar mehr krümmen. Zu groß die Strafe, zu groß die überaus riesigen Gemeinheiten im verbotenen Wald! Nein Pennebaker wollte nur feiern, feiern ohne die beiden Schlangen, versteckt in ihrem verbotenen Wald, seinen geliebten Feuerwhiskey oder das Butterbier saufen und die Schüler vergessen. Auch jetzt bemerkte man, seine überaus große Motivation zu unterrichten. Also starrte Jack weiterhin nur geradeaus. Geradeaus mit mörderischen Blicken, stur und… Sauer… Sauer war das richtige Wort, er brannte richtig vor Wut, bebte, schon alleine bei dem Anblick des Professors, sie würden sich noch Rächen, Rache war auch der Plan von Fiona, jedoch sollte es ein guter Plan werden und somit benötigte die Freundin Zeit…. Zeit… das war so etwas was Jack selbst überhaupt nicht abwarten wollte. Geduld, nein, geduldig war der junge Mann überhaupt nicht. Sein Vater hatte diese Feuerwhiskeyflasche jahrelang angestarrt, nie getrunken, immer nur davon gesprochen. Da hatte er es selbst in die Hand genommen und mit Dean in der dummen Muggelwelt, alleine leer getrunken. Genau, allerdings wusste Jack noch nicht, was ein Kater sein konnte. Der nächste Morgen war schrecklich… Übel, er würde das nächste Mal weniger von diesem Gesöff trinken.
    Die weitere Stimme des Professors, ließ den Jungen kurzzeitig aufhören. Die Aufgabe gefiel den Jungen nicht und auch nicht, dass der Professor einen extreme langen Blick auf die beiden Schlangen ruhen lies. Er wollte gerade etwas erwidern, funkelte den Professor überaus böse an und richtete nun seinen Blick auf Fiona, welche immer noch da saß, allerdings nicht mehr ganz so gelangweilt, sie schrieb mit. „Was machst du da?“, fragte er sie mit einem zischen in der Stimme. Doch für eine Antwort von dieser war keine Zeit mehr, da der Professor schon wieder sein überaus langweiliges Wort ergriff.
    Natürlich, kaum hatte der Professor geendet, meldete sich dieser Adler zu Wort! Dieser, der immer Romane sprach und nie bis zum Ende zu kommen schien. Ungeduldig, mit dem erhöhten Drang diesen zu unterbrechen! Doch er wusste, dass dies gleich Punktabzug für Slytherin bedeuten würde und die anderen Schlangen, welche unbedingt gegen die stinkenden Löwen gewinnen wollten, würden ihm dies eindeutig nicht danken. Somit verkniff er es, schaute währenddessen die Rothaarige neben ihn an und versuchte den bösen Blick weiterhin aufrecht zu halten.
    Doch kaum hatte dieser geendet, bewegte sich die Hand seiner Freundin. Geschockt ließ er sie kurz gewähren, schlug daraufhin jedoch ihre Hand herunter, doch es hielt sie nicht auf. „Was machst du da?“, zischte er ihr nochmals ins Ohr. „Du kannst doch nicht…“, doch … sie konnte. Seine Freundin, begann plötzlich von etwas zu sprechen. Von etwas komischen. Woher wusste sie, was Muggel trieben?! Fiona begann zu sprechen, in Jack bildeten sich lauter Fragezeichen im Kopf. War Fiona nun zur Streberin mutiert? Hatte diese eine geheime Abmachung mit dem ekelerregenden Pennebaker? Verdutzt und fasziniert von deren Wissen, schaute er sie nur an, schnaubte und lies seine Freundin gewähren. Es musste einen Grund geben, einen Grund, dass sie sich über dieses Muggelzeug gesprochen hatte. Einfach, einfach einen guten Grund! Fiona hatte immer einen Grund. Die Erklärung von Fiona, ließ Jack aufhören. Man konnte jedes Wort von einem Weit entfernten Muggel hören. Das heißt, man konnte bestimmt sich auch diese Krankheit einfangen. Die Killersynapsen, welche dann durch das Ohr in einen dringen und die Magie aufsaugten, die Macht, den Verstand über das magische.
    Sie ließ eine Pause, lehnte sich ein Stück nach vorne, so das Jacks blick in ihren ausschnitt, rutschte und diesen mit seinem Blick taxierte. Ihm gefiel der Körper seiner Freundin, doch zugeben, nein, das durfte er nicht. Jeder würde seine Gefühle wissen und anschließend Fiona selbst auch. Nein, das durfte nicht passieren. Somit träumte er lieber davon, wie er das Mädchen ausziehen und küssen konnte. Jedoch wusste er auch, dass dies vorerst nur in seinen Gedanken bleiben würde. Somit bekam der junge, vor lauter schmachten, die letzten Worte seiner Freundin nicht mehr mit. Er schluckte kurz, als er bemerkte, dass die Rothaarige auf ihn schaute und richtete ich wieder etwas weniger in den Ausschnitt blickend auf.
    Jetzt, da es wieder still im Raum war, musste er seinen Drang einfach herauslassen. Er konnte nicht mehr anders. „Das sind die Killersynapsen, diese K werden bestimmt auch über so ein Teflondings übertragen! Niemand sollte mit den Muggeln fonieren. Man verliert seinen Verstand, die kommen aus diesem Teflondings direkt ins Ohr und bleiben im Gehirn! Kriechen hinein und zerfressen das Gehirn! Sagen Sie es doch Professor, erklären sie der Klasse, was diese Killesynapsen anstellen können. Das, was sie uns im Wald erklärt haben!“, jetzt wandte er sich an die Klasse „Passt auf, die Killersynapsten klauen die Magie, sind von Muggel übertragbar und schreckliche… Einfach schreckliche Wesen!“.
    Ja, er und Fiona waren von den Killersynapsen betroffen. Deshalb waren sie nicht gut im Unterricht, deshalb hatten seine Eltern ihm immer diese Gruselgeschichten über Muggel erzählt. Deshalb, nur deshalb, hatte er Probleme die Worte von Fiona zu verstehen. Bei ihr war es noch weniger ausgeprägt. Er war stärker betroffen, als seine rothaarige Freundin.
    Geben sie es zu, sagen sie allen, dass es diese Killersynapsen gibt!“, mit Schwung, sprang er vor lauter Euphorie auf, schlug mit seiner Faust auf den Tisch und ließ sich nun, da er seinen Vortrag beendet hatte, wieder still auf den Stuhl sinken.
    Alle, wirklich alle in diesem Jahrgang sollten es wissen. Wissen, dass Killersynapsen etwas anrichten konnten, etwas überaus furchterregendes, grausames und das schlimmste, was der junge jemals gehört hatte. MAGIEENTZUG!
    ​Zufrieden machte er es sich nun wieder bequem. Grinste Fiona an. ja, er hatte ihr zwar die Show gestohlen, noch bessere Worte dem Unterricht beigetragen, als seine Freundin, allerdings würden die Schlangen nun auch mindestens 200 Punkte bekommen. 80 für Fionas Beitrag und 120 für seinen! Es war Perfekt. Er hatte sogar das gelernte, welches er vom Pennebaker gelernt hatte, gleich an die Klasse weiter gegeben und somit den Unterricht um einiges weiter gebracht. Er war der Muggelkundeheld!

    // böse blicke werden auf @James Ilian Pennebaker gerichtet, @Orlando Berkley wird gedanklich erwähnt und @Fiona O`Sullivan wird versucht vom beteiligen am Unterricht abzuhalten, anschließend fängt Jack an, der ganzen Klasse einen Vortrag über Killersynapsen zu halten und lässt sich wieder auf den Stuhl sinken! Sry für die, die nicht wissen was Killersynapsen sind und wieso diese so sehr in Jacks Gehirn herumwursteln (Sind nur falsch verstandene Worte von Pennebaker im Wald..., gibt es nicht)
    Die Äußerungen und Ansichten des Charakters sind einzig und alleine dessen Ansichten und nicht die der Person dahinter! Wer damit nicht klar kommen sollte, meldet sich bitte oder hält sich von Postings mit diesem Charakter fern.




    Danke Emily T.
    Der Blick der Hufflepuff wand sich der Tafel zu, auf welcher das Thema der heutigen Unterrichtsstunde vermerkt war. Kommunikation. Etwas, worunter sie sich momentan nicht viel vorstellen konnte. Na gut, es gab zwar viele verschiedene Wege der Kommunikation, aber Emily wusste nicht, wie diese in dem Unterricht aufgegriffen werden sollten. Dafür kam ihr die Nutzung eines Telefones zum Beispiel viel zu alltäglich vor, wobei sie für wenige Momente vergaß, dass sie teilweise von Hexen und Zauberern umgeben war, die in ihrem Leben nicht so viel mit den Traditionen so wie der Technik der Muggel zutun hatten. Nur wenige Minuten später erhob sich Professor Pennebaker von seinem Stuhl hinter dem Schreibtisch und begann den Unterricht, während er durch den Raum lief. In den ersten Momenten herrschte Ruhe, während die Schüler ihren Blick auf die Tafel gerichtet hatten und ihre Gedanken dem Thema zuwanden, um etwas zu dem Unterricht beitragen zu können. Auch die Dächsin konzentrierte sich auf das Thema, auch wenn sie sich nicht sicher war, ob sie überhaupt etwas sagen würde - doch für den Notfall wäre sie dann zumindestens gewappnet. In dem Laufe der Zeit hatte sich die Schülerin angewohnt, nur etwas zu sagen, wenn sie wirklich sicher war oder wenn schon viele ihre Mitschüler etwas falsches gesagt hatten, sie jedoch noch eine Idee hatte. Die letzte Situation kam natürlich nicht sehr häufig war und die mündliche Mitarbeit der Fünftklässerin spiegelte sich natürlich auch in ihren Noten wieder. Wobei sie nicht in allen Fächern schlecht stand, ab und zu meldete sie sich schließlich doch und es gab auch einige Fächer, in welchen ihre Fähigkeiten hoch waren. Bei den Hinweis des Professors zuckte die Brünette kurz leicht zusammen, ehe sie schnell die von ihm gesagten Wörter in Stichpunkten auf ein Stück Pergament notierte. Auch wenn ihr diese Information noch nicht allzu wichtig erschienen war, konnte sie diese vielleicht doch in den Hausaufgaben gebrauchen und in ihrem Kopf konnte sie diese auch nicht für die lange Zeit ohne irgendwelchen Notizen behalten. Auch die nächsten Worte des Lehrers hörte sie konzentriert zu und notierte sich die Informationen, welche sie vielleicht noch gebrauchen konnten. Als die Schüler dann selber an der Reihe waren um etwas zu sagen, schwieg Emily vorerst und schrieb natürlich die Ideen ihrer Mitschüler auf. Als der Slytherin aus der letzten Reihe schließlich irgendetwas von Killersynpasen verkündete, welche sich durch das Telefonieren in den Köpfen ausbreiten sollte, musste sie verwirrt die Stirn runzeln. Worüber sprach er da überhaupt? Abermals schwieg sie, während sie kurz einen verwirrten Blick der Gryffindor neben ihr zuwarf, ehe sie ein paar Momente später selber die Hand hob. "Mit Walkie-Talkies kann man auch kommunizieren, ganz ähnlich wie mit den Telefonen, was Fiona ebend gesagt hat. Nur das die Kommunikation über das Walkie-Talkie in einem bestimmten Bereich begrenzt ist und man zwischen verscheidenen Kanälen wechseln kann", meinte die Hufflepuff und fügte etwas leiser als eine Frage hinzu, "Können Radios auch als Kommunikation funktionieren? Schließlich reden die Sprecher ja irgendwie mit den Zuhörern, nur dass diese nicht antworten können. Wäre das dann eine einseitige Kommunikation oder was ist das?" Mit einem fragenden Blick blickte sie zu Professor Pennebaker, während sie nervös an ihren Fingernägeln knibbelte. Irgendwie fühlte sie sich gar nicht wohl so viel - für ihre Verhältnisse - gesagt zu haben.
    So dann sollte im folgenden Verlauf des Unterrichtes sogleich eine gewohnte, wie routinierte Verhältnismäßigkeit bezüglich der gestellten Fragen wie auch der gegebenen Antworten aufkommen; es sprachen, wie man hätte knapp formulieren können, die üblichen Verdächtigen, obgleich die Löwin, @Lyanna Silverstone nicht zu den etwaigen Rednern gehörte. Insofern ihre Mitschüler sich zu Wort meldeten und deutlich bessere Antworten parat hatten, als der Lehrer erwartet hätte oder aber gar hätte erahnen können, blieb das Mädchen aus dem Haus der Kollegin Felps stumm. Woran dies lag? Sie war schüchtern. Dies sollte wohl im Allgemeinen bekannt sein, auch wenn Pennebaker natürlich wusste, dass es ihr wahrlich nicht helfen würde, würde er sie weiterhin strenger Züge beobachten. Er begann damit als @Orlando Berkley sich so dann als Erster zu Wort meldete. Briefe als neutrale Kommunikation zwischen zwei Menschen, die sich nicht am selben Ort befanden. Für die Muggel heutzutage in elektronischer Ausführung, Pennebaker nickte an dieser Stelle, um seinem Schüler zu suggerieren, dass auch wenn er ihn nicht direkt ansah, er durchaus hörte, was der Bursche dem Lehrer als auch der Klasse mitzuteilen hatte. Dass die Zauberer und Hexen dieser Welt so dann ihre Briefe noch handschriftlich verfassten, nun, an dieser Stelle musste James flüchtig zu Boden blicken und schmunzeln. Er stand noch immer zwischen den Reihen der anwesenden Klasse. Sein Gehör folgte den Antworten seiner Schüler, doch sein Blick blieb stetig auf die Schülerin aus dem Haus der Löwin gerichtet. Er war sich sicher, dass sie die Antworten ihrer Mitschüler gleichwohl hätte ebenso aufzählen können, möglicherweise alle gleichermaßen hätte präzise beschreiben können - James wusste, dass die Schülerin die Antwort kannte, doch so dann beunruhigte es ihn kaum, dass diese stumm blieb, weil dies nun einmal ihren Gewohnheiten entsprach. Möglicherweise hätte der Klang ihrer Stimme ihn überrascht und möglicherweise war es einmal an der Zeit, dass Lyanna Silverstone die harte Mauer vor sich niederriss, um ihren Lehrer zu überraschen; wie auch ihre Mitschüler. "Briefe dienen folglich der neutralen Kommunikation zwischen zwei Individuen, wie Mister Berkley richtig festgestellt hat." James löste seinen Blick von der Löwin und legte diesen nunmehr auf den anwesenden Vertreter seines eigenen Hauses, @Orlando Berkley. Starr wirkten seine Züge, die des Lehrers und noch immer nicht so als hätte er zu alter Leichtigkeit und Freude zurückgefunden. "So dann hat auch Miss O'Sullivan --", zur offensichtlichen Verwunderung des Lehrers, "-- einen überaus wichtigen Aspekt angesprochen. Telefone. Früher einmal an Kabel gebunden, heutzutage vollkommen frei im Raum stehend sowie im Taschenformat erhältlich. Sie finden dazu eine Abbildung auf Seite 34 in Ihrem Lehrbuch." Seite 34, des Lehrbuchs. Offensichtlich war, dass es niemand der Schüler bisweilen für Nötig erachtet hatte das Lehrbuch entsprechend zum Thema zu öffnen. Die Schüler machten sich Notizen, wie der Lehrer dies zuvor streng initiiert hatte - wäre nun einer der Anwesenden auch auf die Idee gekommen das Kapitel zum Unterrichtsstoff zu öffnen, nun, es wäre einem Segen gleichgekommen. So dann ereilte James in einem Bruchteil der Sekunde der Eindruck, dass die Schüler folglich lediglich den Anweisungen ihrer Lehrkräfte folgten; dies sollte der Norm entsprechend, doch an ein oder anderer Stelle sollten sie ebenso frei sein, eigenständig zu agieren oder gar Entscheidungen zu treffen, Mitarbeit zu zeigen oder gar Eigeninitiative, in dem sie beispielsweise ihre Lehrbücher ohne einen etwaigen Hinweis öffneten. Sollte dies zuviel verlangt sein? Wohl kaum. "Und was Ihre Killersynapsen betrifft, Mister McGourmac --", der Lehrer atmete tief ein und war sich nicht sicher, ob sein Blutdruck in Erwähnung dieses Begriffes gestiegen war oder aber er kurz davor stand sich vor Lachen den Bauch halten zu müssen; kurzum: er wusste nicht, ob er weinen oder lachen sollte, doch in Bezug darauf, dass es @Jack Eduard McGourmac und @Fiona O`Sullivan waren, die vor ihm saßen, musste man darüber im Grunde nicht länger als zwei Sekunden nachdenken. Diese beiden Schüler waren dann und wann einfach nur zum Heulen und letztlich unbelehrbar, weswegen James es auch an dieser Stelle nicht eingehender versuchen würde, das Mysterium der Killersynapsen verpuffen zu lassen. "-- darüber sollten Sie sich möglicherweise einmal mit Professor Felps unterhalten." Schließlich war sie Lehrerin für Verteidigung gegen die Dunklen Künste und um ehrlich zu sein, James amüsierte die Vorstellung, dass die beiden blauäugigen Schlangenkinder auch im Unterricht von Samantha über die Auswirkungen tatsächlich nicht existierender Killersynapsen philosophierten. Dass dies den Hauspunkten der Slytherin auf Dauer nicht sonderlich gut tun würde, nun, darauf würden die beiden Rabauken möglicherweise eines Tages selbst kommen. "So dann unterscheiden wir bis hier hin zwei Arten der Kommunikation - die unpersönliche, möglicherweise neutrale Art der Kommunikation anhand von Briefen sowie die persönliche und somit emotionale Art der Kommunikation über Telefone jeder Art. Hierbei geht es in beiden Fällen gleichwohl um Ausdruck und die Benutzung etwaiger Floskeln, die auf einen Subtext innerhalb des Geschriebenen oder Gesagten, hindeuten können!" Können wohlgemerkt, obgleich sich James sich nicht sein konnte, dass seine Mitschüler den betonenden Unterton in seiner Stimme auch tatsächlich gehört hatten. Nicht alle waren der gleichzeitigen Bearbeitung parallel laufender Aufgaben mächtig - sollte so dann bedeuten: nicht alle Schüler waren in der Lage ihren Lehrern zuzuhören, sich Notizen zu machen und gleichzeitig noch die Randinformationen des Lehrbuch aufzunehmen. "Nun." James atmete an dieser Stelle noch einmal tief ein und entfernte sich so dann aus dem Zentrum der Reihen seiner Schüler, ging schneller fester Schritte zurück in Richtung seines Schreibtisches und drehte sich erst wieder in den Raum als er diesen erreicht hatte. "Miss O'Sullivan merkte richtig an, dass es bei der Benutzung von Telefonen gleichwohl keine begrenzte Reichweite gibt." Er schaute zu dem Schlangenmädchen, setzte eine mehr oder minder beeindruckte Miene auf und legte seine Fokus im Folgenden auf die Schüler aus dem Haus der Dachse, @Emily L. Thompson. "Miss Thompson wiederum merkte korrekt an, dass es sich bei einem weiteren Mittel der Kommunikation - dem Walkie Talkie --", im Übrigen zu finden auf Seite 36 des Lehrbuch, "-- gleichwohl um die Kommunikation innerhalb eines begrenzten Raum handelt. Telefone, obgleich dies nicht zu pauschalisieren ist, als auch Walkie Talkies arbeiten anhand von Signalen, Frequenzen und Funkwellen; hierbei kommt es immer auf den Stand der Technik an, den ein gewähltes Modell besitzt oder eben nicht. Im Übrigen, Mister McGourmac, müssen Sie an dieser Stelle nicht in Panik ausbrechen - zum Einen funktionieren elektronische Apparate innerhalb der Schule nicht und zum Anderen haben die Funkwellen, Signale und verschiedenen Frequenzen, keinerlei Einfluss - auf - Ihre - Killersynapsen." Worum auch immer es sich hierbei handeln sollte; der Lehrer hatte keine Ahnung, bekam allerdings allmählich Spaß daran, den Spieß in Bezug auf die beiden grünen Rabauken schlussendlich einmal umdrehen zu können. "Wie dem auch sei. Mister Berkley sprach bereits etwaige Vor- und Nachteile der Kommunikation via Briefen an. Möglicherweise können Sie dies noch einmal vertiefen - Vorteile der handschriftlichen Informationsübermittlung, Nachteile der elektronischen Briefversendung. Gleiches gilt für die ebenso benannten Beispiele der Telefone und auch der Walkie-Talkies. Betrachten Sie hierbei bitte den technischen Fortschritt, der sich ausschließlich auf der Ebene der muggelschen Kommunikation entwickelt, wie auch innerhalb deren Alltages. Warum, glauben Sie, gibt es diesen Fortschritt nicht in unserer Welt? Sind wir einfach nur unglaublich verwöhnt, oder aber hält uns möglicherweise Angst zurück?" Ernst blickte er in die Runde. Sorgen, dass man seine Fragen nicht beantworten konnte oder gar die Mitarbeit verweigerte, machte er sich ehrlich gesagt an dieser Stelle bisweilen nicht. Ihm ward nicht entfallen, dass er heute sogleich strenger und ernster vorging als sonst - konnte an den Killersynapsen liegen, konnte aber auch an der Konferenz der Lehrer unter Führung des Schulleiter vor ein paar Tagen liegen. Unwichtig, überhaupt darüber nachzudenken. "Und so dann hat Miss Thompson eine überaus interessante Frage gestellt - dienen Radios der einseitigen Kommunikation? Oder findet nicht tatsächlich ein zweiseitiger Austausch von Informationen, Meinungen oder neutraler Ansichten statt? Was glauben Sie!?"


    @Anima Wintbreath
    @Abbie Blackburn

    <3


    Nein, er ließ sich nichts anmerken und auch nichts durchblicken; er wollte seine Aufgabe so gut als möglich erfüllen. Das musste der Neid ihm lassen: er hatte so viel Selbstdisziplin, dass es für zwei Personen gereicht hätte. Ob man ihn deswegen aber bewundern oder verachten sollte - das musste jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich war mir da nicht ganzo sicher, was ich im Moment denken sollte. Er unterrichtete uns in Kommunikation, aber genau da lag der Hase im Pfeffer. Wasser predigen und Wein trinken, wie die Muggel so schön sagten. Aber wenn ich mir weiterhin dermaßen den Kopf darüber zerbrechen würde, wäre das die erste Unterrichtsstunde, in der ich Migräne bekommen würde. Es wurde mir aber auch nicht wirklich leicht gemacht, rein sachlich zu bleiben. Zum ersten Mal, hatte ich das Gefühl, es würde unerträglich stickig in einem Klassenzimmer werden. Selbst bei den Prüfungen hatte ich mich nicht so angespannt gefühlt. Das Sonnenlicht kam mir zu grell vor, der Raum zu eng, aber ich wollte mir nichts anmerken lassen. Was die Sache auch nicht leichter machte, was Jacks doch recht merwürdiger Kommentar: Killersynapsen? Hatte der gute Jack etwa ein paar Butterbier zuviel getrunken? Das klang ja schon ziemlich neurotisch. Doch das sollte wohl nicht mein Problem sein. Ohnehin hatte ich schon länger den Eindruck, dass an dem Slytherin-Jungen irgendetwas seltsam war. Doch das gehörte im Moment zu meinen geringsten Sorgen.
    Wenn Professor Pennebaker seine Spielchen spielen konnte, konnte ich das auch ... zumindest konnte ich es versuchen. "Also, der Vorteil von handgeschriebenen Briefen besteht darin, dass ... dass man sich wohl beim Schreiben genauer überlegt, was man schreibt, da man mehr Zeit dafür benötigt, als für einen elektronischen Brief. Jane Austen hat einmal gesagt: 'Wer einen langen Brief ohne Schwierigkeiten schreiben kann, kann nicht schlecht schreiben.' Handschriftliche Briefe werden gerne länger aufgehoben. Sie sind einfach persönlicher; schon alleine wegen der Handschrift." Was in aller Welt war jetzt bloß los mit mir? Ich hatte das Gefühl, irgendetwas in meinem Kopf sei blockiert. Ich konnte mich nicht so ausdrücken, wie ich das gerne getan hätte. "Im späten Achtzehnten und frühen Neunzehnten Jahrhundert nutzten Muggelschriftsteller den Brief, um Romane zu verfassen, wie zum Beispiel Goethes 'Werther'." Ob das nun wirklich noch etwas mit dem ursprünglichen Thema zu tun hatte, wusste ich nicht; aber als Nebenbemerkung konnte man es hoffentlich stehen lassen. "Bei der elektronischen Briefform besteht die Gefahr, sich zu kurz zu fassen, da man jederzeit und innerhalb von Sekunden eine weitere Nachricht schicken kann. Man kann dann seine Gedanken nicht so gut ordnen und der Empfänger ist ebenfalls verwirrt." So, mehr war im Augenblick nicht drinnen; aber war jetzt wirklich eine Glanzleistung von meiner Seite aus zu erwarten? Jayden war mein Freund, Professor Pennebaker mein Hauslehrer und der Professor, den ich am meisten mochte - und ich stand irgendwo dazwischen.
    Der Unterricht verlief wie kaum anders zu erwarten. Während ich damit kämpfte meine Gedanken zu sortieren und diese auch nur ansatzweise nachvollziehbar in Worte zu fassen, tätigten mein Mitschüler schon die ersten Meldungen. Orlando, wer denn auch sonst ergriff als Erstes das Wort und bot erneut eine Darbietung seines umfangreichen Wissens. Wie schaffte es dieser Junge nur jederzeit eine passende Antwort parat zu haben? Konnte er die Unterrichtsthemen voraus sehen und sich daher besser als alle anderen darauf vorbereiten? Kurz hob ich meinen Kopf, ließ meine Augen durch den Raum hinüber zu Orlando wandern und wurde in jenem subtilen Akt des aufmerksamen Zuhörens unterbrochen, als der Blick der Professor den meinen streifte. Offensichtlicher, hätte er mir seine Aufmerksamkeit nicht zuteilwerden lassen können. Während Orlando sprach, wurde ich durchgehend angestarrt, obwohl diese Augen eigentlich auf den Adler gerichtet sein sollten. Was hatte ich nur falsch gemacht, um den Unmut des Lehrers auf mich zu ziehen? Störte er sich an meiner bloßen Anwesenheit? Wünschte er sich, bereits jetzt darüber entscheiden zu können, wer von uns auch noch im nächsten Jahr seinen Unterricht besuchen durfte? Begann er mich mit jeder Sekunde auf seiner Abschussliste weiter hoch zu schieben? Oder, ärgerte es ihn, dass ich das Chaos in meinen Kopf nur allzu offensichtlich mit meinen Notizen zum Ausdruck brachte? Von einer Schülerin meines Alters ließe sich mehr erwarten als undeutlich aufgeschriebene, durcheinander gewürfelte und mit Strichen verbundene Wörter. Angespannt senkte ich meinen Blick, verschränkte die Hände unter dem Tisch und begann diese zu kneten. Und doch konnte ich seinen Blicken auf mir spüren, vernahm dieses eigenartige Kribbeln auf meiner Haut, als würde diese sich jeden Moment von meinem Leib lösen und mein Inneres nach außen stülpen. „Er hasst mich“ dachte ich, spannte meine Kiefer an, während ich versuchte die Zuckungen meiner Mundwinkel und Augenlider auch nur ansatzweise unter Kontrolle zu halten. Es entspannte mich kaum merklich, als er endlich von mir abließ, doch konnte ich spüren, wie all die angestaute Luft mit einem leisen Zischen aus meinen Lungen entwich. Meine Gedanken jedoch, kreisten jedoch weiterhin darum , weshalb ausgerechnet ich in den Fokus seiner Aufmerksamkeit geraten war. Gedanken die kaum noch neue Informationen zu mir durchdringen ließen, als hätten sie eine Barriere um mich herum erschaffen. Bezweckte er etwas damit? Hatte er sein Ziel mich noch mehr zu verunsichern erreicht? Oder tat ich ihm unrecht? Es wäre wohl leichter für mich gewesen, er hätte etwas gesagt. So wüsste ich zumindest, woran ich war und würde mir nicht über zahlreiche Vermutungen, die dem Professor allesamt nichts Gutes unterstellten, den Kopf zerbrechen. Zumal ich davon überzeugt, dass sich diese schlechten Absichten nur durch meine Fehler ergaben, ihm kaum zu widersprechen gewagt hätte. Und trotzt der wild umher tobenden Gedanken in meinen Kopf, die laut gegen meine Schädeldecke klopften, waren mir Fionas Worte nicht entgangen. Ich schluckte, selbst Fiona hatte etwas Sinnvolles beizutragen und ließ mich mit ihren Worten auf der Liste der Versager weiter aufsteigen. Zugeben, sie hatte mir nichts Neues erzählt. Aber sie hatte etwas gesagt! Und selbstverständlich gehörte ich zu jenen Schülern, die nicht von selbst auf die Idee gekommen waren, ihr Buch zu öffnen. Hastig begann ich in diesem zu blättern, ließ die einzelnen Seiten durch meine zuckenden Hände erzittern und befürchtet schon eine heraus zu reisen. Ich kämpfte nicht dagegen an, ließ zu, dass mein Körper eben durch dieses Zucken ein Ventil gefunden hatte, um all die Anspannung in mir abzulassen. Besser so, als dass ich mich zu irgendwelchen unbedachten Handlungen hinreisen ließe und wie neulich in Geschichte die Flucht ergriff. Ich hatte die entsprechende Seite noch nicht gefunden, ließ mich der weitere Verlauf in meine Bewegung unterbrechen und einen weiteren kläglichen Versuch starten etwas zu Pergament zu bringen. Walkie Talkie? Ich wusste nicht worum es sich hierbei genau handeln sollte, kam nun von selbst auf die Idee im Buch nachzusehen und griff erneut nach diesem. Bekam es jedoch durch das stetige Zucken meiner Hände nicht zu fassen, stieß ein wenig zu fest dagegen und hörte es einen Moment später schon dumpf auf den Boden schlagen. Gäbe es den perfekten Moment einfach zu verschwinden, wäre dieser wohl genau jetzt? Bestimmt betrachtete Professor Pennebaker dieses Missgeschick, als einen provokanten Versuch seinen Unterricht zu stören. Urteilte über meine Unachtsamkeit und folgerte aus meinen zu Boden gefallenen Buch, dass mich der Unterricht nicht interessiert und ich im Allgemeinen nicht in der Lage war Bücher wert zu schätzen oder sorgsam mit diesen um zu gehen. Langsam ließ ich mich unter den Tisch gleiten, presste ein gezwungenes „Tut mir leid“ hervor, ehe ich nach dem Buch griff. Etwas länger als notwendig verharrte ich auf den Boden, fühlte mich durch den Tisch über meinen Kopf gewissermaßen sicher vor den Blicken meiner Mitmenschen und nahm mit einem erstickten Seufzer wieder meinen Platz ein. Nun glaubte ich , den Faden vollkommen verloren zu haben, warf einen aufmerksamen Blick auf Emilys Notizen, um Aufschluss darüber zu bekommen, was ich verpasst hatte. Sie konnte dem Unterricht sicher besser folgen, wirkte sortierter auf mich und schien Einiges zu wissen. Es bereuhigte mich, die freundliche Dächsin neben mir zu haben und glaubte verstehen zu können, weshalb Niamh sie zur Freundin gewählt hatte. Emilly war sicher eine weitaus bessere Freundin als ich.
    Killersynapsen? Hatte Jack da gerade etwas von Killersynapsen gesagt? Verwundert hob ich den Kopf, schaute meinen Mitschüler mit gerunzelter Stirn an und versuchte mir einen Reim darauf zu machen. Ich kannte nur Synapsen, die jeder von uns, selbst intelligenzgeminderte Schüler wie dieser Jack besaßen. Nun, ich bezweifelte die Existenz der von Jack genannten Gefahr und versuchte meine Gedanken zurück zum Thema zu lenken. Professor Pennebaker griff dieses Wort jedoch erneut auf und hielt es offenbar nicht für nötig dem Schüler seine Angst zu nehmen. Wie unprofessionell! Dies hatte ich tatsächlich nicht erwartet, sah mich nun jedoch noch mehr darin bestätigt meinen Mund zu halten. Offenbar hatte der Lehrer nicht nur ein Problem mit schlechten Schülern, sondern machte sich auch noch über diese lustig. Es fiel mir nun noch schwerer zu den nun gestellten Fragen eigene Gedanken zu entwickeln, stütze den Kopf auf meine Hände und schloss meine Augen um zumindest einen Teil meiner Sinne von diesem Unterricht abzuspalten

    //nachgedacht wird über @Orlando Berkley @Jack Eduard McGourmac und ein wenig über @Emily L. Thompson

    <3 Danke Tobias <3

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    Überaus wichtiger Aspekt? Hatte dieser Mister Besenstiel im Arsch gerade wirklich „überaus wichtiger Aspekt“ gesagt? Dies war die Untertreibung des Jahrhunderts! Diese Antwort war an Genialität nicht zu übertreffen und dieser Pennebaker hatte nicht mehr zu sagen als „überaus wichtiger Aspekt“ und schenkte sofort wieder den anderen seine verfluchte Aufmerksamkeit. Selbst diese bescheuerte Silverstone hatte er länger angesehen als Fiona. Dabei hatte diese dämliche Hauselfe nicht mal ein Wort gesagt. Wo blieben Anerkennung, Lob und ganz besonders wichtig, diese verfluchten Hauspunkte? Aufgebracht ballte Fiona die Fäuste, schüttelte ungläubig den Kopf und musste ehe sie in der Lage war, ihre Gedanken in Worte zu fassen, zunächst einige Male tief durchatmen. Sie musste aufpassen in nächste Zeit, dürfte nun nicht anfangen den alten Adleropa erneut zu provozieren oder ihm einen Grund liefern, die Schlangen erneut um ihre Punkte zu bestehlen. Er war ein Dieb! Ein elender, gemeiner und grausamer Dieb, der versuchte mit seinen Tricks und Manipulationen seinem eigen Haus zu diesem bescheuerten Hauspokal zu verhelfen „Aber Professor“ begann Fiona mit süßer Stimme, setze ihr nettestes Lächeln auf, währen sie dem Professor direkt ansah „wo bleiben denn die Hauspunkte für meine Antwort? Wir wissen doch beide, dass meine Antwort die beste war und mindesten 100 Punkte wert ist. Immerhin haben sie uns Schlangen eine Menge Punkte gestohlen und sollten etwas großzügiger bei der Vergabe als sonst sein“. Abwartend lehnte sich die junge Schlange noch vorne, stütze ihr Kinn auf den Händen ab und musterte den ihr so verhassten Professor. Hätte eines dieser Streber diese Antwort eingebracht, wäre Pennylein bestimmt in lautes Jubelgeschrei ausgebrochen. Aber bei den Schlangen war dies kaum der Rede wert und ganz besonders Jack und Fiona hatte dieser fürchterliche Professor auf dem Kicker. Da hatte sie trotz erschwerte Umstände, mit ihrem Killersynapsen befallen Gehirn die beste Antwort der Klasse hervorgebracht und dieser Pennyarsch wusste es nicht zu würdigen. Frechheit! So langsam wäre es doch an der Zeit sich zu wehren und ganz klar zu zeigen, wer hier das Sagen hatte. Dieser Moment zeigte nur mal wieder, wie ungerecht die beiden Schlangen all die Jahre behandelt wurden. Fiona glaubte in diesem Moment, dass es gar nicht an ihr lag, darüber zu entscheiden wie sie sich während der Unterrichtstunden verhielt. Alleinige Verantwortung für die ganzen Störungen, Zwischenfälle und gestohlenen Punkte, trugen die Lehrer! Alle Professoren hatten es sich zur Aufgabe gemacht die Schlange so lange zu provozieren, bis sie sich wehrte und dann einen Grund lieferte ihr Punkte zu stehlen „Alter Punktedieb“ raunte sie Jack leise zu und stampfte mit ihren rechten Fuß auf. „Weicht den Killersynpasen voll aus“ um nicht gehört zu werden, legte sie ihren Kopf auf Jacks Schulter und flüsterte ihm ins Ohr „ich habe dir doch gesagt, dass er mit dieser Sabberhexe Felps unter einer Decke steckt“. Fiona hatte es schon immer gewusst, ab dem Moment als diese Löwenomi an dieser Schule aufgekreuzt war. Sie führte etwas im Schilde und versuchter mit aller Macht an diesen Hauspokal zu kommen? Ob sich Pennyarsch und Sabberhexe eines Tages gegenseitig bekämpfen würden, um an diesen verfluchten Pokal zu kommen? Fiona wandte sich wieder von Jack ab, lehnte sich in ihrem Stuhl zurück und verschränkte die Arme vor der Brust. Für heute war der Unterricht gelaufen, sie würde nicht mehr zuhören und sich stattdessen ihre Verschwörungstheorie hingeben. Ganz plötzlich war der Schlange ein Licht aufgegangen, plötzlich konnte sie alles ganz klar sehen und musste sich fragen, weshalb ihr diese Erleuchtung nicht schon viel früher gekommen war. Nach dem Unterricht musste sie unbedingt mit Jack reden. In Wahrheit drehte sich alles nur um diesen Hauspokal. Die Adler, alle Adler hatten sich gegen den Rest der Schule verschworen. Die Anführer dieser Verschwörung waren Peenbaker und seine angebliche Feindin Aurora. In Wirklichkeit handelte es sich bei den ständigen Streitereien, über die im Schloss so rumerzählt wurde, nur um ein Täuschungsmanöver „Ha, ich habe ihn durchschaut“ stieß Fiona leise flüsternd an Jack gewandt aus und schlug mit der flachen Hand auf die Tischplatte. Ja und ihre Liebesbeziehungen zu dem stinkenden Flynt und der alten Löwenomi waren nur ein Teil dieses wirklich abscheulichen Planes. Man wollte die beiden schwächen, hatte ihnen Liebestrank eingeflößt und wollte sie dazu verführen ständig diesen doofen Ravenclaws Hauspunkte zu geben. Aber diese Verschwörung beinhaltete noch so viel mehr als Hauspunkte und Pokale. Über die genaue Bedeutung der Synapsen und Viren war sich Fiona noch nicht vollständig im Klaren. Eines stand fest, Fiona und Jack würden alles ans Licht bringen. Doch so langsam tat Fiona vom ganzen Nachdenken der Kopf weh und das laute Gelaber des Professors verschlimmerten diesen Schmerz nur. Radios? Einseitige Kommunikation? Und warum ergriff dieser Streber Berkley schon wieder als erster das Wort? Bestimmt hatte Adleropa seinem Küken schon zuvor die Antworten verraten, damit sein Haus besser dastand. Und wieder Sprache dieses Adlerküken derart geschwollene und unverständliche Worte, dass Fiona nur genervt die Augen verdrehen konnte. Was sollten den jetzt schon wieder diese Göde und Weder sein?
    Ein leicht erschrockenes Zucken durchfuhr den Körper der Hufflepuff, während das Buch ihrer Sitznachbarin mit einem mehr oder weniger lauten Knallen auf den Boden aufkam. Für wenige Momente kam in ihrem Kopf der Gedanke auf, dieser zu helfen und das Buch von dem Boden aufzuheben. Doch bevor sie ihren Gedanken in die Tat umsetzten konnte, war es zu spät. Lyanna hatte sich bereits zu Boden begeben, um ihr Lehrbuch wieder auf den Tisch zu befördern. Ihr Zögern hatte eine zu große Menge an Zeit beansprucht. Nachdem die Gryffindor sich wieder gesetzt hatte, schenkte sie ihr kurz ein aufmunterndes Lächeln, ehe sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf dem Unterricht richtete. Natürlich versuchte sie die im Unterricht angesprochenen, wichtigen Aspekte mitzuschreiben, doch wenn sie auf ihren Zettel blickte, war nur ein Teil dieser in Form einiger geschriebener Worte zu sehen. Dies lag daran, dass die Dächsin nun mal eine ziemlich langsame Schreiberin war und somit mehr Zeit benötigte als ihre Mitschüler. Prinzipiell war dies ja auch kein Problem, doch während sie schrieb, konnte sie sich zusätzlich kaum auf die Sätze, die in dieser Zeit gesagt wurden, konzentrieren, weshalb ihr somit manche Informationen fehlten. Doch auch wenn die Fünftklässerin nicht oft in solch einer Situation war und stattdessen die Notizen von der Tafel abschreiben oder den Text in den Büchern in Stichpunkte zusammenfassen konnte, war sie dennoch der Meinung, dass diese Tatsache sie ein wenig einschränkte. Mit einem kaum hörbaren Seufzen strich sie sich eine Haarsträhne hinter ihr Ohr und versuchte so schnell wie möglich alle genannten Aspekte auf ihrem Zettel zu verewigen. Das mit den Killersynapsen ließ Emily beabsichtigt ungeschrieben. Irgendwie erschien ihr deren Erwähnung nicht sehr wichtig - vorallem da sie zuvor noch nie etwas von dieser Krankheit gehört hatte und diese einfach nur unglaubwürdig wirkte - und außerdem ging auch Professor Pennebaker kaum auf das von Jack Gesagte ein. Der Professor sagte nur irgendetwas von Professor Felps, so als würde er selber nichts von diesem Blödsinn glauben.
    Bei den Fragen des Professors musste die Brünette nur kurz überlegen, blieb jedoch still und wartete, bis ihre Mitschüler Antworten zu diesen geliefert hatten. Was sich bisher jedoch nur auf den Ravenclaw Orlando beschränkte, der etwas über die Persönlichkeit eines Briefes und einer E-Mail sagte. Auch wenn sie theoretisch auch etwas zu den Unterricht beitragen konnte, schwieg sie. Sie war unsicher, ob ihre Antwort wirklich gefragt war. Schließlich erschien es ihr als ziemlich offensichtlich, dass eine E-Mail eine kürzere Sendedauer hatte bis er bei seinem Empfänger ankam, als ein handgeschriebener Brief. Aber vielleicht war es auch nur für sie - jemand der unter Muggeln aufgewachsen und deshalb gut mit der Muggelwelt vertraut - offensichtlich und für manche ihrer reinblütigen Mitschüler wie zum Beispiel nicht. Während sie weiterhin dem Unterrichtsgeschehen folgte, richtete sie ihren Blick zu Boden, oder besser gesagt auf den Tisch und auf ihren Notizen. Unsicher knibbelte sie an ihren Händen, eine Angewohnheit, welche die Hufflepuff immer hatte, wenn sie unsicher oder auch nervös war. Sie hatte beschlossen, zu dieser Frage nichts zu sagen. So war es bei ihr, manchmal sagte sie etwas, manchmal jedoch auch nicht. Und dies, obwohl sie sogar oft etwas zu sagen hatte, sich dann aber zu unsicher war oder sich nicht traute.
    Nicht nur Jack war stolz auf seine Freundin Fiona, welche durchaus einen guten Beitrag hinzugefügt hatte. Nein, auch diese Hufflepuff Thompson, schien stolz auf sie zu sein. Sie erwähnte den Beitrag der Rothaarigen und bestätigte diesen in ihrem.
    Wäre es nicht so, dass Jack und Fiona punkte sammelten, würde er garantiert dazwischen platzen, aber so… Vor dem Unterricht, hatte Fiona ihn nochmals ermahnt, ja keine Dummheiten zu tun, sie wollte Punkte sammeln, für die verlorenen, ja, sie waren nach dem nächtlichen Ausflug wirklich eher die Buhmänner. Mache Punkte gierigen Schlangen, haben sie ermahnt, sie vor weiteren Dummheiten gewarnt. Jack wäre das eigentlich egal, Hauptsache die dummen Löwen gewannen nicht oder die dummen Dächse oder die dummen Adler… ok, es müssen wohl doch Punkte gesammelt werden, da nur Slytherin den Hauspokal verdiente.
    Hierfür müssten sich die beiden Schlangen nun zusammenreißen, aber das war bisher ganz gut gelungen. Fiona hatte einen guten Beitrag geleistet und Jack natürlich auch!
    Perfekt…
    Als dann auch noch Pennearsch Fiona lobte, konnte Jack ihr nur freudig und stolz zu nicken. Ja, sie war wirklich super und er würde bestimmt gleich, ja gleich die Punkte vergeben. Er wartete und wartete ungeduldig, ehe der Professor nun jedoch ohne über die Punkte zu sprechen, weiterredete. Dies bemerkte natürlich Fiona selbst auch schon an. „Ja genau Professor, si ehat sich doch wirklich die Punkte verdient. Wo bleiben sie denn, von diesem super Beitrag?“, fragte Jack nun auch und wartete ungeduldig auf seine Reaktion. Punkte mussten natürlich sein .
    Als dieser sich jedoch nicht regte, schaute Jack ihn nun doch böse an „Sie hat sich die Punkte doch verdient!“, sagte er nun deutlich und ballte unter dem Tisch wütend seine Hände.
    Nein, er verteilte Fiona keine Punkte, allerdings kam der Arsch nun jetzt auf die Killersynapsen zu sprechen, was den Jungen zumindest vorübergehend ein wenig entspannte. Jack, richtete sich auf und stupste Fiona an, erklärte ihr leise mit einem nicken jetzt aufzupassen. Er widerlegte diese zumindest nicht, allerdings verwies er einfach nur auf die blöde Felps. Jack hörte Fionas flüstern, ballte sofort wieder die Hände und ließ eine davon auf den Tisch prallen. „Professor, wieso sollen wir Felps fragen, wenn sie es uns doch selbst gesagt haben?! Es gehört doch eindeutig zu Muggelkunde!“, pfefferte er nun eher ungehalten für andere Schüler, allerdings noch relativ ruhig für Jack, diesem entgegen. Ja, würde er nicht irgendwelche Punkte verdienen wollen, wäre er jetzt aufgesprungen, hätte einen Stuhl geschmissen und wäre aus dem Unterricht. Dieser war ja wirklich mehr wie Sinnlos.
    Fiona erhielt ihre Punkte nicht, ihm wurde ausgewichen und Fiona, ja Fiona.. gut, wegen Fiona sollte er wirklich hier drinnen bleiben, diese hatte immerhin vor seinem Aufsprung ihren Kopf auf seine Schultern gelegt gehabt, was ein komisches Gefühl in seinem Bauch ausgelöst hatte und er konnte ihren süßlich, angenehmen Duft einatmen. Dies gelang meist nur im Unterricht, da die Stühle so dicht aneinander standen.
    Als Pennearsch jedoch einfach weiter fortfuhr, musste er nun wirklich etwas sagen. „Also, wenn sie unsere durchaus perfekten und brauchbaren Beiträge schon nicht zu würdigen wissen, sollten sie zumindest dieser störenden Silverstone punkte abziehen. Sie hat doch eindeutig mit ihrem vollkommen beabsichtigten herunterwerfen von Lehrmaterial die Klassenruhe und den Unterricht gestört!“, stellte er fest, biss sich anschließend auf die Unterlippe und versuchte irgendwie seine Gefühlswelt im Griff zu behalten.
    „Nur nicht ausrasten, nicht ausrasten, nicht ausrasten“, versuchte er sich selbst in den Griff zu bekommen, lehnte sich hierfür in Richtung Fiona, legte seinen Kopf auf ihre Schultern, atmete ihren Duft ein, schloss kurz die Augen!
    Ja, der unterricht hatte wirklich etwas Brauchbares… Fiona!!! „Wieso um alles in der Welt, geht er immer nur gegen uns?“, flüsterte er leise zu ihr hin. Er benötigte eine Tarnung, wieso er seinen Kopf zu ihr gerichtet hatte. Sie sollte doch nicht merken, dass er über beide Ohren in sie ver… „Halt… Nein, nein, nein Jack… nein, du bist nicht verliebt!“, erklärte er sich nun in Gedanken selbst und funkelte nun in Richtung Barkley, welcher natürlich, während dessen seinen Strebrvirenbefall heraushängen ließ und damit auch noch prahlte.
    „Der ist ja mal voller Streberviren“, stellte er nun etwas zu laut fest und lehnte sich wieder ein wenig in den Stuhl zurück und warf sich seine Hände in den Nacken.
    Da sein Unterrichtsbeitrag abgeschmettert wurde, müsste er ja nun auch wirklich nichts mehr dazu beitragen, dies änderte doch eh nichts. Pennearsch war gegen ihn und Fiona, ließ dies auch voll heraushängen und bereute anscheinend kein bisschen.
    Somit hieß es jetzt, nur noch körperlich anwesend sein und diesen bescheuerten Unterricht, wie gewöhnlich so gut wie möglich, ohne Punkteabzug rumzubekommen.

    @James Ilian Pennebaker @Lyanna Silverstone @Fiona O`Sullivan @Emily L. Thompson @Orlando Berkley
    Die Äußerungen und Ansichten des Charakters sind einzig und alleine dessen Ansichten und nicht die der Person dahinter! Wer damit nicht klar kommen sollte, meldet sich bitte oder hält sich von Postings mit diesem Charakter fern.




    Danke Emily T.